Nationalmannschaft Spieler-Familien in Südafrika dabei, WM-Ball vorgestellt

Ablenkung während des Turniers: Die deutschen Nationalspieler können während der WM in Südafrika ihre Familien mitnehmen. Die müssen allerdings in einem anderen Hotel unterkommen. Unterdessen hat die Fifa den neuen WM-Ball vorgestellt.

WM-Ball Jabulani: Besteht aus acht zusammengeschweißten Platten
dpa

WM-Ball Jabulani: Besteht aus acht zusammengeschweißten Platten


Hamburg - Der offizielle Spielball für die WM 2010 in Südafrika heißt "Jabulani". Fifa-Präsident Joseph Blatter, Franz Beckenbauer und David Beckham stellten den Ball am Freitag in Kapstadt vor. Der Name "Jabulani" stammt aus dem Sprachgut der Zulu und bedeutet übersetzt "feiern" oder "zelebrieren". Die neuentwickelte Außenhaut des Balls mit nur acht zusammengeschweißten Platten soll ein stabiles Flugverhalten und eine perfekte Griffigkeit bei allen Bedingungen erlauben. Zudem behauptet der Hersteller, "Jabulani" sei der rundeste Ball, den es je gegeben hat.

Vor der Auslosung der WM-Gruppen (19 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) hat Bundestrainer Joachim Löw seine Pläne für die WM konkretisiert. Wie schon bei den beiden vergangenen großen Turnieren können die Familien und Freundinnen die Nationalmannschaft auch 2010 in Südafrika begleiten. Allerdings werden sie nicht im Hotel "Velmoré" unterkommen, wo die deutschen Nationalspieler während des Turniers wohnen, sondern wenige Kilometer entfernt vor der Stadt Pretoria.

Die Nähe der mitreisenden Familien soll für Abwechslung sorgen. Bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland und der Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und Österreich habe man gute Erfahrungen gemacht, so Löw. Der Bundestrainer wird es allerdings jedem einzelnen Spieler selbst überlassen, ob und wann er seine Familie nach Südafrika kommen lässt. "Der eine sagt, ich möchte überhaupt keine Ablenkung, ich bin nur auf das Sportliche fokussiert. Ein anderer schöpft neue Energie, wenn seine Familie in der Nähe ist", sagte Löw.

jar/dpa



insgesamt 108 Beiträge
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Seite 1
pst 31.10.2009
1.
für den Fussball-Fan, der sich mit gesundem Menschenverstand herumtreibt und sich vorher mit wichtigen Infos über das Land gerüstet hast, dürfte SA ein so sicheres Land wie eben D sein.
pst 01.11.2009
2.
anscheinend interessiert sich niemand für die Sicherheitsfrage... bzw. es ist schwierig, so ein Thema zu diskutieren!
pst 02.11.2009
3.
ihre tipps sind im allgemeinen richtig. Aber die Empfehlung "kein Geld" ist etwas gewagt. In jedem Sicherheitsmanual wird stehen: "führen Sie einen angemessenen Geldbetrag mit sich", damit mögliche Diebe sich nicht irirtiert fühlen, wenn ihr Opfer gar nichts dabei hat und dann wütend gewalttätig wird.
thiber 09.11.2009
4.
Zitat von pstanscheinend interessiert sich niemand für die Sicherheitsfrage... bzw. es ist schwierig, so ein Thema zu diskutieren!
Naja, wenn Sie mit der vollständig falschen wie auch unssinnigen Behauptung in das Thema reinstarten, nach kleiner Vorbereitung sei es in Südafrika so sicher wie in Deutschland, dann hat das auf sachliche Diskutanten vielleicht eine abschreckende Wirkung. Klar, ein Dutzend Männer mit Sturmgewehren, gepanzerte Fahrzeuge und Aufenthalten nur in besonders sicheren Regionen - und schon hat man das Sicherheitsniveau von einem Ostberliner Hartz4-Hochbauparkplatz bei Nacht. Südafrika und Brasilien gehören zu den Länder mit den höchsten Verbrechensraten, ganz besonders bei brutalen Verbrechen gegen Leib und Leben. Deutschland gehört dagegen zu den sichersten Staaten. Bei der WM 2006 in Deutschland bestanden die einzigen Sicherheitsprobleme in einigen Fans, die nach Deutschland kamen. Bei Südafrika und Brasilien bestehen extreme Gefährdungen durch Verbrecher, die in diesen Ländern wohnen. Naja, über Hooligans brauchen sich die Südafrikaner und Brasilianer wohl keine Sorgen machen. Paarmal mit der Machete drauf, brennender Autoreifen um den Hals und gut ist. Eben business as usual, alltägliche "Kleinigkeiten". Natürlich war es ein Riesenfehler, die die WM nach SA zu geben. Für WM und Olympia nach Brasilien gilt das gleiche. Diese Entscheidungen werden insgesamt sicherlich Hunderten Menschen das Leben kosten - wobei ich jetzt keine Sporttouristen meine. Sicher, WM und Olympia sind derart marktstark und FIFA und IOC haben ihre Monopole, die bekommen dadurch allenfalls kleine Probleme. Auf jeden Fall ein gutes Geschäft für die Fernsehsender. Es wird mehr im Fernsehen zugeschaut als hingereist. Grundsätzlich sollte ein Staat zuerst halbswegs sicher sein und dann sollten dort solche Großereignisse stattfinden. Die umgekehrte Reihenfolge ist nichts als eine Bankrotterklärung der jeweiligen nationalen Politiker. Denn die Probleme in Südafrika und Brasilien basieren auf Korruption, Vetternwirtschaft und Inkompetenz.
pst 13.11.2009
5.
danke, ecua, ich sehe es auch so. ich lebe seit langem in einem nachbarstaat von SA und weiss wie gefährlich SA ist/sein kann. zwei Dinge sorgen jedoch für Sicherheit: 1. Das Polizei- und Schutzaufgebot für die WM-Teilnehmer und Fans 2. entsprechende Kenntnis/Know how darüber, wie man sich in solchen Ländern verhalten soll in Ländern wie D oder SP kann die Gefahr von Al Qaida-Atentatten grösser als in SA sein, hier geht es hauptsächlich um die alltägliche Kriminalität, brutale Gewalttaten, vor der man sich schützen muss/kann. sorry, wenn ich die Foristen zum Mitdiskutieren abgeschreckt haben soll... war keineswegs meine Intention! ;:)
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