Wahl zu Europas Fußballer des Jahres Drei Weltmeister und Suárez nominiert

Wer beerbt Franck Ribéry? Die Uefa hat die Nominierten für die Wahl zu Europas Fußballer des Jahres bekannt gegeben. Mit dabei: drei deutsche Weltmeister und ein Beißer. Ausgerechnet der Titelverteidiger fehlt.

DFB-Kapitän Lahm (mit Pokal), Keeper Neuer (l.): Bald die nächste Auszeichnung?
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DFB-Kapitän Lahm (mit Pokal), Keeper Neuer (l.): Bald die nächste Auszeichnung?


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Hamburg - Die Verantwortlichen des FC Bayern haben gute Chancen, sich auch im kommenden Jahr mit einem ihrer Spieler über den Titel "Europas Fußballer des Jahres" zu freuen: Drei deutsche Weltmeister und insgesamt vier Spieler des Double-Siegers aus München dürfen auf die Auszeichnung hoffen. Manuel Neuer, Philipp Lahm, Thomas Müller sowie der niederländische Bayern-Angreifer Arjen Robben stehen auf der zehn Spieler umfassenden Liste.

Im vergangenen Jahr hatte Bayern-Mittelfeldspieler Franck Ribéry die Wahl gewonnen, der Titelträger schaffte es in diesem Jahr nicht auf die Liste der Kandidaten. Dafür gehört Luis Suárez zu den zehn nominierten Spielern. Der Uruguayer, der im Trikot des FC Liverpool englischer Torschützenkönig geworden war und nun zum FC Barcelona gewechselt ist, war nach seiner Beiß-Attacke bei der WM gegen den Italiener Giorgio Chiellini für neun Spiele gesperrt worden und hat zudem vier Monate "Hausverbot" in allen Stadien.

Götze, Schweinsteiger, Neymar - alle nicht dabei

Nominiert wurden ebenfalls Weltfußballer Cristiano Ronaldo (Portugal) von Champions-League-Sieger Real Madrid und dessen Vereinskollege Ángel Di María, Barcelona-Star Lionel Messi (Argentinien), Kolumbiens Jungstar James Rodríguez vom AS Monaco sowie der spanische Stürmer Diego Costa von Atlético Madrid.

Insgesamt 35 Spieler wurden von den beteiligten Journalisten (je einer aus jedem Uefa-Mitgliedsverband) benannt. Den Sprung unter die besten Zehn verpassten die Weltmeister Toni Kroos, der künftig für Real Madrid spielen wird, Bastian Schweinsteiger, Mario Götze und Dortmunds Mats Hummels. Brasiliens Top-Star Neymar (FC Barcelona) kam gleichauf mit Schweinsteiger auf Platz 17., Ribéry auf Platz 24.

Das Ergebnis der Journalisten-Wahl wird am 28. August während der Auslosung der Champions-League-Gruppenphase bekannt gegeben, die "Shortlist" zuvor am 14. August auf drei Spieler reduziert.

Bei der Wahl zur besten Spielerin stehen die Wolfsburgerinnen Lena Goeßling, Nadine Keßler, Martina Müller und Alexandra Popp auf der Shortlist.

bka/sid



insgesamt 25 Beiträge
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marius_k 17.07.2014
1. And the winner is...
Messi!!! Der war schließlich auch bei der WM mit gaaaaaannnz großem Abstand der Beste.
ar11 17.07.2014
2. Ronaldo oder robben
Bitte Ronaldo oder robben! Obwohl ronaldo die WM vergurgsxt hat würde ich es ihm gönnen da er bei real einfach der beste Spieler ist, das muss man einfach so sagen. Genauso wie robben, Der aber auch eine klasse WM gespielt hat. Richtig ist, dass ribery nicht dabei ist, der hatte zu viele Krisen d.h. Rückenprobleme usw. Der ist einfach zu alt!
marcmen 17.07.2014
3. Neymar
Manchmal sehr verwunderlich. Genauso bei der WM, klar war Messi gut aber doch nun wirklich nicht der Beste. Ich war absolut begeistert von Neymar und Robben fand ich auch besser.
Connor Larkin 17.07.2014
4. Suarez
Wie kann der denn nominiert werden? Wenn er gewinnen würde dürfte er weder den Preis erhalten, noch zu einer Preisverleihung kommen. Er ist für 4 Monate von jeglichen Fußball-Aktivitäten unter dem Dach der FIFA und ihrer Mitglieder ausgeschlossen. Also auch von einer Preisverleihung der UEFA. Er hat ja eben nicht nur ein Verbot Stadien zu betreten, er darf auch nicht bei einem Verein trainieren. Er hat sozusagen Hausverbot beim Fußball.
malepocahontas 17.07.2014
5.
Ronaldo ist nicht viel besser als Beckham damals. Robben dagegen hätte es wirklich verdient, Neuer natürlich auch. Aber bevor die einen Torwart nehmen, wird Sepp Blatter zum Antikorruptionsbeauftragten...
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