Niederlage gegen Fankfurt Hansa-Fans setzen massiv Pyrotechnik ein

Mit dem Zünden von Pyrotechnik und Leuchtraketen haben Rostocker Fans den Frankfurter Heimsieg überschattet. Die zweite Halbzeit musste verspätet angepfiffen werden. Düsseldorf blieb auch am achten Spieltag ungeschlagen, Ingolstadt feierte den zweiten Sieg.

dapd

Hamburg - Durch das massive Abbrennen von Pyrotechnik haben Fans von Hansa Rostock für eine Spielverzögerung gesorgt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit der Zweitliga-Partie bei Eintracht Frankfurt musste die Begegnung fünf Minuten später als geplant fortgesetzt werden. Die Hansa-Anhänger hatten bengalische Feuer gezündet und Leuchtraketen auf das Spielfeld abgefeuert. Erst Rostocker Profis konnten die Fans beruhigen.

Auf dem Platz überzeugte Frankfurt. Die Gastgeber gewannen 4:1 (1:0) und feierten ihren ersten Heimsieg. Mohamadou Idrissou (2. Minute/56.), Alex Meier (52.) und Rostocks Matthias Holst (90.+2) per Eigentor trafen. Benjamin schoss zudem einen Handelfmeter an den Pfosten (75.). Für die Gäste gelang Tobias Jänicke (71.) der einzige Treffer. Mit 16 Punkten liegt die Eintracht zwei Zähler hinter Tabellenführer Greuther Fürth, der am Sonntag auf Schlusslicht Alemannia Aachen trifft (13.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE). Hansa wartet weiter auf den ersten Saisonsieg.

Wie Frankfurt bleibt auch Düsseldorf ungeschlagen. Bei Erzgebirge Aue setzte sich die Fortuna 4:2 (2:0) durch. Jens Langeneke (14.) per Foulelfmeter und Sascha Rösler (22.) trafen vor der Pause. In der zweiten Halbzeit gelang es den Gastgebern dank Toren von Ronny König (49.) und Guido Kocer (72.) auszugleichen. Düsseldorf konnte jedoch ebenfalls noch zweimal jubeln: Assani Lukimya (84.) und Juanan (89.) trafen.

In der dritten Partie des achten Spieltags bezwang der FC Ingolstadt Aufsteiger Dynamo Dresden 4:2 (2:2). Edson Buddle sorgte in der dritten Minute die FCI-Führung, kurz vor der Pause drehten die zuvor harmlosen Gäste die Partie dank Treffern von Mickael Poté (37.) und Zlatko Dedic (42., Foulelfmeter). Erneut Buddle (45.), Andreas Buchner (60.) und Christoph Knasmüllner (90.+2) sorgten jedoch für Ingolstadts zweiten Saisonsieg.

max/dpa/dapd



insgesamt 12 Beiträge
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Christian W., 16.09.2011
1. .
Die Leuchtraketen flogen nicht "nur" auf das Spielfeld, sondern auch in die angrenzenden Blöcke, in denen sich Menschen befanden.
felisconcolor 17.09.2011
2. Feuerwerk
hat in Stadien nichts zu suchen. Sollten die "Fans" das nicht begreifen, hat der Schiedsrichter so ein Spiel abzubrechen. Und der DFB sollte endlich nen Hintern in der Hose haben Und den Ultras die Rote Karte zeigen.
citizenkane_hl 17.09.2011
3. schlecht recherchiert
es waren nicht die rostocker spieler, die die fans beruhigten bzw. beruhigen mussten. das mitgebrachte feuerwerk war schlicht und einfach alle...
tsoldrin 17.09.2011
4. oOo
Das sind kein "Fans", das sind Straftäter. Soweit mir bekannt ist, ist das abbrennen von Feuerwerk, gleich ob in einem Stadion oder sonst wo genehmigungspflichtig. Wie wäre es denn mal mit einsperren, die Herren "Fans" sind sicherlich kein Verlust.
Maggi2097 17.09.2011
5. Tja
Ich erinnere mich noch gut an das Euro-League-Spiel HSV-Galatasary 2009. Zitat Spiegel: ....Mit bengalischem Feuer feierten die türkischen Fans ihre Mannschaft.... Ein Fernsehreporter pries diese ach so tolle "südländische Begeisterung". Ich suche noch jemanden, der mir erklärt wieso dies dort "südländische Begeisterung" ist und wenn Anhänger einer deutschen Mannschaft "zündeln", man von "Überschattung des Heimsieges" schreiben muss ?
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