Rückkehr in die Bundesliga Kovač wird neuer Trainer beim VfL Wolfsburg

Niko Kovač kommt in die Bundesliga zurück. Der ehemalige Trainer von Eintracht Frankfurt und Bayern München übernimmt den VfL Wolfsburg. Im Januar hatte sich der französische Erstligist AS Monaco von Kovač getrennt.
Niko Kovač

Niko Kovač

Foto: Arne Dedert / dpa

Die Rückkehr von Niko Kovač in die Fußball-Bundesliga ist perfekt. Der VfL Wolfsburg gab die Verpflichtung des ehemaligen Meistertrainers von Bayern München bekannt. Der 50-Jährige unterschrieb einen bis 2025 gültigen Vertrag. Sein Bruder Robert Kovač wird ihn wie schon bei der AS Monaco, Bayern München, Eintracht Frankfurt und bei der kroatischen Nationalmannschaft als Co-Trainer unterstützen.

»Ich bin ein Kind der Bundesliga und die Lust und die Motivation sind sehr groß, mit den Wölfen ein weiteres erfolgreiches Kapitel aufzuschlagen«, sagte Kovač zu seiner Rückkehr.

»Er steht für eine konsequente sowie erfolgsorientierte Arbeit und ich bin überzeugt, dass die Mannschaft in den kommenden Jahren seine Handschrift tragen wird«, sagte VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke.

Kovač soll die hohen Erwartungen in Wolfsburg erfüllen

Der gebürtige Berliner soll beim Volkswagen-Klub wieder an die erfolgreiche Arbeit und die strengen Prinzipien eines Oliver Glasner und Bruno Labbadia anknüpfen. Unter diesen beiden Trainern entwickelte sich der VfL zwischen 2018 und 2021 vom Beinaheabsteiger zum Champions-League-Teilnehmer. Die vergangene Saison beendete die Mannschaft unter Mark van Bommel und Florian Kohfeldt jedoch nur auf Platz 12.

Kohfeldt hatte erst im Oktober 2021 die Nachfolge des glücklosen van Bommel angetreten. Aus der Champions League flog der Werksklub schon nach der Gruppenphase vor Weihnachten – mittelfristig soll sich auch dies mit Kovač ändern, aber der Weg ist lang.

Die kroatische Nationalmannschaft führte Kovač zur WM 2014, Eintracht Frankfurt zum DFB-Pokalsieg 2018. Beim FC Bayern München musste er allerdings nur sechs Monate nach dem Gewinn des Doubles aus Meisterschaft und DFB-Pokal am 3. November 2019 wieder gehen. Spieler und auch Führungskräfte wie Karl-Heinz Rummenigge waren dort von seiner Arbeit nicht mehr überzeugt.

Kovač hatte den französischen Erstligisten AS Monaco bis Januar trainiert. Nach dem Aus in den Playoffs zur Champions League und Schwächeln in der Liga trennte sich der Klub jedoch nach eineinhalb Jahren wieder von ihm. In seiner ersten Saison dort hatte er mit Monaco Rang drei geholt und das Finale im Coupe de France erreicht.

vgl/dpa