Urteil in Düsseldorf Fußball-Ultras müssen Führerschein abgeben

Anhängern von Viertligist Rot-Weiß Oberhausen ist nach SPIEGEL-Informationen der Führerschein entzogen worden - wegen hohen Aggressionspotenzials.

In Oberhausen wurde vier Fußballfans wegen ihres angeblich hohen Aggressionspotenzials der Führerschein entzogen.

Wie der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hatte die Stadt Oberhausen im vergangenen Jahr 15 Ultras von Rot-Weiß Oberhausen aufgefordert, sich einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) zu unterziehen. Anfang des Jahres hatte die Stadt dann vier Fußballfans gedroht, ihnen den Führerschein zu entziehen, sollten die sogenannten Idiotentests nicht absolviert werden. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

Dagegen hatten die Fußballfans vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf geklagt. Das Gericht befand in der mündlichen Verhandlung, es lägen genügend Anhaltspunkte für ein hohes Aggressionspotenzial der Ultras vor.

Aus Kostengründen verzichteten die vier Ultras darauf, in die nächsthöhere Instanz zu gehen. Am Ende verloren sie ihre Fahrerlaubnis.

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