Cavanis Elfmeterärger mit Neymar Eine Million, aber dann ist Ruhe

Wer darf die Elfmeter bei PSG schießen? Darüber stritten Neymar und Edinson Cavani zuletzt öffentlich. Nun soll der Geldgeber des Klubs versucht haben, den Zoff zu beenden. Mit einer Million Euro.
Edinson Cavani und Neymar (r.)

Edinson Cavani und Neymar (r.)

Foto: FRANCK FIFE/ AFP

Neymar und Edinson Cavani - das ist das neue Traumduo im Sturm von Paris Saint-Germain. Doch wenn es um die Frage geht, wer von beiden die Elfmeter schießen darf, hört die Partnerschaft auf. So geschehen beim 2:0-Sieg gegen Olympique Lyon vor einer Woche.

Als es kurz vor Abpfiff Strafstoß für PSG gab, wollte Neymar ran. Doch Cavani, der übliche Elfmeterschütze, gab den Ball nicht her, trat an - und verschoss. Schon auf dem Platz stritten sich die beiden Spieler vor den TV-Kameras, danach ging es im Internet weiter. Mehr zum Stürmer-Streit lesen Sie hier.

Wie löst man den Konflikt? Na klar: mit Geld. Laut der spanischen Tageszeitung "El País" soll Klub-Boss Nasser Al-Khelaifi versucht haben, dem Uruguayer Cavani das Elfmeter-"Vorrecht" (Trainer Unai Emery bestimmte den 30-Jährigen als Schütze Nummer eins) abzukaufen. Der Scheich habe demnach dem Stürmer eine Million Euro angeboten, wenn er Neymar die Ausführung der Strafstöße überlasse. Diese Klausel sollte zusätzlich in Cavanis Vertrag aufgenommen werden.

Allerdings scheint der Deal nicht zustande zu kommen. Laut "El País" habe Cavani das Angebot abgelehnt - er wolle weiter die Elfmeter schießen, heißt es. Ein Grund dafür könnten bereits bestehende Prämienvereinbarungen sein. Zuletzt wurde darüber berichtet, dass Cavani und Neymar für die Anzahl ihrer geschossenen Tore zusätzlich kassieren - deswegen ist wohl jeder Strafstoß für die Stars wichtig.

Gibt es beim nächsten Elfmeterpfiff wieder Streit? Die Frage könnte bereits am Mittwoch beantwortet werden. Dann treffen PSG, Cavani und Neymar in der Champions League auf Bayern München (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: Sky und ZDF).

jan
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