Vierte Pleite im fünfen Pflichtspiel PSG und Tuchel verlieren auch in Montpellier

Spiele gegen Paris St. Germain sind derzeit Freilose: Nun hat auch Montpellier gegen das Team von Thomas Tuchel gewonnen. Zuletzt hatte der Klub im Pokalfinale verloren.

Neymar und Julian Draxler nach einem Gegentor in Montpellier
Jean-Paul Pelissier / REUTERS

Neymar und Julian Draxler nach einem Gegentor in Montpellier


Nächste Pleite für Trainer Thomas Tuchel und Paris St. Germain: Drei Tage nach dem verlorenen Pokalfinale kassierte der bereits als französischer Meister feststehende Klub eine 2:3 (1:1)-Niederlage in der Ligue 1 beim SC Montpellier. Es war bereits die vierte Niederlage aus den vergangenen fünf Pflichtspielen.

Zwar steht PSG mit 16 Punkten Vorsprung weiter souverän an der Tabellenspitze. Die Niederlagenserie wirft jedoch ein schlechtes Bild auf die Saison, die mit 14 Ligasiegen in Folge gestartet war - das hatte vor Tuchel noch niemand in der französischen Fußballliga geschafft.

In Montpellier verspielte Paris eine 2:1-Führung, Andy Delort (80. Minute) und Souleymane Camara (85.) drehten die Partie für die Gastgeber in der Schlussphase. In der ersten Hälfte durfte Montpellier zudem über ein Eigentor von Presnel Kimpembe zum zwischenzeitlichen 1:1 jubeln (21.). Dem Innenverteidiger war bereits im Pokalfinale gegen Stade Rennes ein Eigentor unterlaufen. Die Tore für Paris erzielten Ambroise Oyongo (12.) per Eigentor und Ángel di María (62.).

Zuletzt hatte PSG-Coach Tuchel einen zu kleinen Kader beklagt. "Wir haben keine Spieler. Es ist offensichtlich, aber niemand spricht darüber, weil wir gewinnen. Aber jeder muss wissen, mit 14 oder 15 Spielern ist das nicht jede Woche möglich", sagte der 45-Jährige Mitte April nach einem 1:5 gegen Lille. Es folgten drei weitere Niederlagen.

Ohne Mbappé, aber mit Neymar

In der Champions League war Paris bereits im Achtelfinale an Manchester United gescheitert. Auch im Ligapokal Coupe de la Ligue, den PSG in den vergangenen sechs Jahren fünfmal gewonnen hatte, war vorzeitig im Viertelfinale Schluss.

Neben Neymar und di Maria stand auch der deutsche Nationalspieler Julian Draxler in der Startelf gegen den Tabellenfünften aus Montpellier, Kylian Mbappé war nach seiner Roten Karte im verlorenen Pokalfinale gegen Stade Rennes gesperrt.

jan/dpa



insgesamt 4 Beiträge
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bernteone 01.05.2019
1. Da bekleckert sich Tuchel aber nicht mit Ruhm
Bis auf Meister ist nicht viel rausgekommen . Wird die Eigentümer nicht onderlich begeistern . Da wird er im Sommer noch ein paar Spieler bekommen aber dann muß es auch endlich mal klappen international sponst ist der Posten am wackeln . Mit Dortmund ist er ja auch nie richtig warm geworden . Bei einer Diva muß natürlich alles perfekt sein .
blackbaro 01.05.2019
2. Kann es sein
das die Mannschaft gegen den Trainer spielt? Ich denke mal das tuchel die nächste Saison bei PSG nicht erlebt. Hier wird ihm dasselbe passieren wie in Dortmund, nur etwas früher. Glück für die Bayern das sie den nicht verpflichtet haben.
Sique 01.05.2019
3. Ich weiß nicht, ob das die einzige mögliche Lesart ist.
Zitat von bernteoneBis auf Meister ist nicht viel rausgekommen . Wird die Eigentümer nicht onderlich begeistern . Da wird er im Sommer noch ein paar Spieler bekommen aber dann muß es auch endlich mal klappen international sponst ist der Posten am wackeln . Mit Dortmund ist er ja auch nie richtig warm geworden . Bei einer Diva muß natürlich alles perfekt sein .
Es kann auch sein, dass jetzt, wo die sportliche Bilanz der Saison 2018/2019 feststeht und nicht mehr geändert werden kann, bereits die Vorbereitung auf die nächste Saison beginnt. Jetzt kann Thomas Tuchel experimentieren, neue Laufwege testen, neue Spielerkombinationen, neue Trainingsmethoden. Für ihn gibt es bis Saisonende im Grunde nur noch Freundschaftsspiele. Ich kann mir vorstellen, dass er das längst mit dem Vorstand besprochen hat. Abgesehen davon ist der HSC Montpeillier ein recht gutes Mittelklasseteam und der letzte Meister, bevor die große Zeit von PSG begann, die nur vor zwei Saisonen vom AS Monaco unterbrochen wurde.
kopi4 01.05.2019
4.
Raus aus der CL, nach feststehender Meisterschaft die Saison ausklingen lassen, Pokalfinale als hoher Favorit verlieren: die Bayern haben es 2018 auch nicht besser hingekriegt....
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