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Phantom-Tor Hoffenheim spendet kaputtes Tornetz

Wie es nach dem Phantom-Tor im Spiel Hoffenheim gegen Leverkusen sportrechtlich weitergeht, ist noch nicht entschieden. Klar ist allerdings, was mit dem kaputten Tornetz passiert: Es wird für einen guten Zweck versteigert.

Hamburg - Am vergangenen Bundesliga-Spieltag sorgte das fehlerhafte Tornetz von Sinsheim für den Aufreger des Spieltags, nun produziert das kaputte Sportutensil positive Nachrichten: 1899 Hoffenheim spendet es an Ein Herz für Kinder. Die Hilfsorganisation will das 4,5 Kilogramm schwere Netz, das regulär 100 Euro kostet, in einer TV-Gala Anfang Dezember für einen guten Zweck versteigern.

Am vergangenen Freitag hatte Leverkusens Stefan Kießling den Ball in der 70. Minute ans Außennetz des Hoffenheimer Tors geköpft, durch ein Loch im Netz gelangte die Kugel jedoch ins Torinnere. Schiedsrichter Felix Brych gab den Treffer fälschlicherweise und schenkte den Leverkusenern so ungewollt das 2:0. Wie es nach dem Phantom-Tor sportrechtlich weitergeht, ist noch unklar.

roe/dpa/sid
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