Posten des Bayern-Sportdirektors Lahm wollte mehr Abstand zum Fußball

"Das ist nicht der richtige Zeitpunkt": Philipp Lahm hat über seine Absage als Sportdirektor beim Rekordmeister gesprochen. Er hatte andere Vorstellungen als die Bayern-Bosse.
Bayern-Kapitän Philipp Lahm

Bayern-Kapitän Philipp Lahm

Foto: Matthias Balk/ dpa

Philipp Lahm hat seine Absage für den Posten des Sportdirektors beim FC Bayern München begründet. "Wir haben uns ausgetauscht und hatten verschiedene Vorstellungen von der Position und wie sie ausgeübt wird. Und dann habe ich gesagt: Okay, das ist für mich nicht der richtige Zeitpunkt", sagte der 33-Jährige in einem Interview der "Welt".

Zudem sei die Pause nach dem Ende seiner Karriere im Sommer für ihn zu kurz gewesen. "Ich habe am Ende festgestellt, dass es noch nicht passt", sagte er: "Ich hätte nicht genug Abstand vom Fußball gehabt."

Er habe nicht das Gefühl, dass er Bayern-Präsident Uli Hoeneß mit seiner öffentlichen Absage düpiert habe. "Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß haben mich für die Nachfolge von Matthias Sammer überhaupt erst ins Gespräch gebracht. Das war ein Vertrauensbeweis", sagte der Weltmeister von 2014. Lahm hatte Anfang Februar sein Karriereende zum Saisonende bekanntgegeben.

Zuletzt gab es auch Spekulationen um Max Eberl als neuen Sportdirektor des FC Bayern. Der 43-Jährige verlängerte allerdings Ende vergangener Woche seinen Vertrag bei Borussia Mönchengladbach.

jan/dpa