Aubameyang versus Watzke "Sie sind so ein Clown"

Der ehemalige BVB-Profi Pierre-Emerick Aubameyang hat sich erbost über ein Interview von Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke geäußert. Der hatte ihm unterstellt, er habe den BVB wegen des Geldes verlassen.
Pierre-Emerick Aubameyang, hier noch im BVB-Trikot

Pierre-Emerick Aubameyang, hier noch im BVB-Trikot

Foto: David Inderlied/ dpa

Mit scharfen Worten hat der ehemalige Dortmunder Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke angegriffen. "Es ist besser für Sie, wenn ich nie darüber rede, warum ich Dortmund wirklich verlassen habe, Herr Watzke. Sie sind so ein Clown", schrieb der Stürmer aus Gabun bei Twitter und schloss mit den Worten: "Lassen Sie mich bitte in Ruhe."

Hintergrund ist ein tags zuvor erschienenes Interview Watzkes  in der "Süddeutschen Zeitung", in dem er erklärt hatte, dass Spieler wegen des Geldes zu Vereinen wechseln, die nicht in der Champions League spielen. "Pierre-Emerick Aubameyang, der beim FC Arsenal großartig spielt, wird wahrscheinlich warm ums Herz, wenn er auf sein Konto schaut", hatte Watzke gesagt: "Aber mittwochs guckt er bei der Champions League regelmäßig nur im Fernsehen zu und ist traurig."

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Der 30 Jahre alte Aubameyang war im Januar 2018 für rund 63 Millionen Euro von Dortmund nach London gewechselt. Mit Bezug auf den Transfer von Ousmane Dembélé, der ein halbes Jahr zuvor für über 100 Millionen Euro zum FC Barcelona gewechselt war, warf er Watzke nun noch vor: "Ich erinnere mich noch, dass Sie mal sagten, dass wir Ousmane nie verkaufen werden. Dann haben Sie die 100 Millionen gesehen und waren der Erste, der das Geld genommen hat."

aha/dpa