Pokal-Aus HSV legt Einspruch ein

Der Hamburger SV geht aufs Ganze: Trotz der DFB-Aussage, dass eine Wiederholung ausgeschlossen sei, will der Fußball-Bundesligist gegen das Pokal-Aus beim SC Paderborn vorgehen. Die Hanseaten haben am Abend Einspruch gegen die Wertung der Partie eingelegt, die durch Schiedsrichter Robert Hoyzer manipuliert worden sein soll.


Hamburg - "Nachdem sich die Erkenntnisse einer Manipulation weiter erhärtet haben, werden wir als Hauptgeschädigter in dieser Angelegenheit alle juristischen Möglichkeiten ausschöpfen, den uns entstandenen Schaden auszugleichen", sagte der HSV-Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann. In der ersten Runde des DFB-Pokals hatten die Norddeutschen beim Regionalligisten Paderborn mit 2:4 verloren.

Das Spiel stand unter der Leitung des Berliner Referees Hoyzer, der unter Manipulationsverdacht steht und mit sonderbaren Entscheidungen, darunter zwei Foulelfmeter für Paderborn, in diesem Pokalspieler aufgefallen war. Es besteht der Verdacht, dass Hoyzer Wetten auf ein Ausscheiden des Bundesligisten abgeschlossen hat.

Zudem hatte Hoyzer den Hamburger Angreifer Emile Mpenza des Feldes verwiesen - nach Meinung der HSV-Verantwortlichen zu Unrecht: Gegen die Rote Karte wurde ebenfalls Einspruch erhoben. Der DFB hatte allerdings darauf hingewiesen, dass eine Wiederholung im DFB-Pokal nicht möglich sein.



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