Laut britischen Medien Ronaldo soll um Freigabe bei Manchester United gebeten haben

Nach nur einem Jahr bei Manchester United will Cristiano Ronaldo den Verein offenbar wieder verlassen – um auch im zwanzigsten Jahr in Folge Champions League zu spielen. Thomas Tuchels Chelsea soll Interesse zeigen.
Christiano Ronaldo will Champions League spielen und deshalb wohl Manchester United verlassen

Christiano Ronaldo will Champions League spielen und deshalb wohl Manchester United verlassen

Foto: Jon Super / AP

Die Spekulationen um einen Abschied von Cristiano Ronaldo vom Premier-League-Club Manchester United reißen nicht ab. Nach übereinstimmenden Berichten britischer Medien vom Samstag soll der 37 Jahre alte Stürmer den Klub gebeten haben, ihn bei einem angemessenen Angebot wechseln zu lassen. Grund dafür sei, dass der mehrmalige Weltfußballer erstmals nach 19 Spielzeiten in Serie nicht in der Champions League spielt, schrieben unter anderem die »Daily Mail«, »The Athletic« und der TV-Sender Sky Sports auf ihren Websites. Manchester United hatte sich als Sechster der englischen Meisterschaft nur für die Europa League qualifiziert.

Ronaldo war erst im vorigen Sommer überraschend von Juventus Turin zu Manchester United zurückgekehrt, wo er bereits von 2003 bis 2009 gespielt hatte. In 38 Pflichtspielen erzielte er 24 Tore. Anfang Juni äußerte sich Ronaldo auf der Homepage der Red Devils noch so: »Ich bin weiterhin motiviert, hart zu arbeiten, und liebe die Leidenschaft für das Spiel. Und natürlich helfen mir Manchester und meine Teamkollegen jederzeit. Das wertschätze ich sehr.«

Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, dass der deutsche Rekordmeister FC Bayern München an dem Torjäger Interesse haben soll. Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidžić dementierte die Berichte allerdings bei Sky: »Cristiano Ronaldo ist ein Topspieler mit einer herausragenden Karriere. Das Gerücht, das im Umlauf ist, ist allerdings ein Gerücht, an dem nichts dran ist«, sagte Salihamidžić.

Auch der FC Chelsea vom deutschen Trainer Thomas Tuchel soll nach dem Besitzerwechsel an einer Verpflichtung interessiert sein. Der neue Chelsea-Boss Todd Boehly soll sich laut »The Athletic« mit Ronaldos Berater Jorge Mendes in Portugal getroffen haben.

vgl/dpa
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