Premier League Rekordtor nach 15 Sekunden leitet Liverpools Kantersieg ein

Der FC Liverpool ist wieder Tabellenführer der Premier League. Beim Sieg über Huddersfield sammelten die Reds Selbstvertrauen für die Champions League.

Naby Keita (r.) erzielte den schnellsten Treffer Liverpools in der Premier League
Michael Regan / Getty Images

Naby Keita (r.) erzielte den schnellsten Treffer Liverpools in der Premier League


Der FC Liverpool hat 5:0 gegen Huddersfield Town gewonnen. Naby Keïta leitete den Heimsieg mit einem Tor nach nur 15 Sekunden ein. Als neuer Tabellenführer setzen die Reds Manchester City, das erst am Sonntag spielt, im Kampf um die Meisterschaft wieder unter Druck. Der Tabellenletzte Huddersfield, bei dem der deutsche Trainer Jan Siewerts auf der Bank sitzt, stand mit nur 14 Punkten bereits vor dem Spiel als Absteiger fest.

Mit aggressivem Pressing vom Anpfiff an setzte Liverpool Huddersfield unter Druck. Der Tabellenletzte verlor den Ball im Aufbauspiel am eigenen Strafraum und Keïta schoss das 1:0 nach nur 15 Sekunden. Huddersfield fand nach dem Rückstand nie richtig ins Spiel. Sadio Mané erzielte das 2:0 per Kopfball (23. Minute). Kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte Mohamed Salah mit einem Heber über Huddersfields Torwart Jonas Lössl für das 3:0 und die Vorentscheidung (45.). Die Gäste schossen in der ersten Halbzeit nicht einmal auf das Tor von Liverpool.

Nach Wiederanpfiff dominierte Liverpool weiter. Wieder traf Mané per Kopf (66.). Salah machte seinen Doppelpack perfekt, als er in der Schlussphase nach einem Querpass von Andrew Robertson aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste (83.). Insgesamt kam Liverpool auf 70 Prozent Ballbesitz und 21 Torschüsse, Huddersfield nur auf fünf.

Das Tor von Keïta war das schnellste des FC Liverpool in der Geschichte der Premier League. Für das schnellste Tor aller englischen Erstligaklubs hätte Keïta gut acht Sekunden früher treffen müssen. Erst vor wenigen Tagen hatte Shane Long vom FC Southampton für sein Tor nur 7,69 Sekunden gebraucht.

Der FC Liverpool trifft am kommenden Mittwoch im Halbfinal-Hinspiel der Champions League auswärts auf den FC Barcelona (21 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE).

ptz



insgesamt 10 Beiträge
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radbodserbe 27.04.2019
1. Ich würde mich freuen, wenn Liverpool Meister wird, aber
meine Euphorie über den gestrigen Sieg hält sich doch in Grenzen. Huddersfield Town dient halt leider nach ihrem sensationellem Aufstieg und einem imponierenden Jahr in der Premier League jetzt leider noch als Aufbaugegner für andere Mannschaften. Die meisten Spieler haben einen Marktwert um die 2-3 Millionen €. Hoffe, das sie einen völlig freien Fall in den nächsten Jahren verhindern können. Seitdem City gegen ManU gewonnen hat, ist bei mir die Hoffnung für Liverpool zudem gesunken.
skeptikerjörg 27.04.2019
2. Im Gleichschritt
Ich befürchte, es wird Liverpool ergehen wie dem BVB: Man hechelt einem Punkt Rückstand hinterher, hofft auf die Hilfe Dritter, um ManCity bzw. den FCB doch noch abfangen zu können und ärgert sich darüber, jeweils einen komfortablen Vorsprung im Januar/Februar verspielt zu haben. Davon ab spielen beide eine Supersaison und haben mehr erreicht, als die meisten erwarten konnten. Trotzdem werden sie sich am Ende eher ärgern, falls das Tüpfelchen auf dem "i" fehlen sollte. Wobei Liverpool gegen Barca noch ein weiteres Eisen im Feuer hat - wenn auch ein sehr heißes.
Sal.Paradies 27.04.2019
3. Klopp und Liverpool werden es vermutlich
trotzdem nicht schaffen, weil ManCity wohl keine echten Probleme mit ihrem Restprogramm haben werden. Kurios ist, dass die Reds mit Klopp in etwa dieselbe Situation wie der BVB haben = 1 Pkt. Rückstand und das schlechtere Torverhältnis, wobei es nicht so gravierend wie in der BuLi ist. Der Unterschied ist, dass der BVB noch ein wenig hoffen darf, weil die Bayern in Leipzig nochmals einen richtig schweren Gegner haben, der aktuell auch eine hohe Stabilität+Form aufweist. Dafür können die Reds aber in der CL Boden gut machen, denn wenn sie Barca rauskegeln und im Finale stehen, werden die Fans trotzdem ziemlich glücklich sein. Immerhin kann man konstatieren, dass Liverpool mit J. Klopp den richtigen Übungsleiter an die Anfield holte. Für Klopp hoffe ich, dass er mit Liverpool mind. so viel Titel wie mit dem BVB holt.
degreez 27.04.2019
4. Rekordtor?
Welcher Rekord wurde denn aufgestellt? Finde keine weitere Erläuterung im Artikel. Clickbait?
immerfroh 27.04.2019
5.
Zitat von Sal.Paradiestrotzdem nicht schaffen, weil ManCity wohl keine echten Probleme mit ihrem Restprogramm haben werden. Kurios ist, dass die Reds mit Klopp in etwa dieselbe Situation wie der BVB haben = 1 Pkt. Rückstand und das schlechtere Torverhältnis, wobei es nicht so gravierend wie in der BuLi ist. Der Unterschied ist, dass der BVB noch ein wenig hoffen darf, weil die Bayern in Leipzig nochmals einen richtig schweren Gegner haben, der aktuell auch eine hohe Stabilität+Form aufweist. Dafür können die Reds aber in der CL Boden gut machen, denn wenn sie Barca rauskegeln und im Finale stehen, werden die Fans trotzdem ziemlich glücklich sein. Immerhin kann man konstatieren, dass Liverpool mit J. Klopp den richtigen Übungsleiter an die Anfield holte. Für Klopp hoffe ich, dass er mit Liverpool mind. so viel Titel wie mit dem BVB holt.
Man muss nicht den Bogen zum BVB schlagen, nur weil Klopp hier mal erfolgreicher Trainer war. Es reicht wenn andere das immer in nicht gerade wohlwollender Absicht vermengen. Die die Klopp nichts Gutes gönnen, wollen ein Versagen Klopps beim LFC erkennen. Man muss sich die Bilanz einmal anschauen, bei 35 Punktspielen gab es gerade eine Niederlage. Wahrscheinlich wird Liverpool 97 Punkte einfahren und es kann trotzdem nicht zum Titel reichen. Weil ManCity eben diesen einen Punkt besser liegt. Beide Klubs dominieren in diesem Jahr haushoch die Liga und City hat diesen hauchdünnen Vorsprung. Das ist kein Scheitern, das ist Wettkampf auf aller höchstem Niveau bei dem es eben nur einen Sieger geben kann.
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