Premier League Manchester United gegen Liverpool - keine Tore, aber viele Verletzte 

Auch gegen Liverpool ist United unter Solksjær in der Liga ungeschlagen geblieben. Die Begegnung verlief zäh - es gab mehr verletzungsbedingte Wechsel als gefährliche Torchancen.

Ole Gunnar Solskjær und Jürgen Klopp (von links nach rechts)
REUTERS

Ole Gunnar Solskjær und Jürgen Klopp (von links nach rechts)


Im Spitzenspiel der Premier League haben sich Manchester United und der FC Liverpool unentschieden getrennt. Jürgen Klopps Reds waren in einem torlosen Spiel das dominante Team mit mehr Ballbesitz und besserer Passquote. Für die erste Liga-Niederlage von Manchesters Interimstrainer Ole Gunnar Solskjær reichte es trotzdem nicht. Liverpool hat damit nur drei Siege aus den vergangenen neun Pflichtspielen geholt. Durch das Unentschieden haben die Reds wieder die Tabellenführung inne, United fällt durch Arsenals Sieg gegen Southampton auf den fünften Platz.

Die Partie begann hektisch mit großem körperlichen Einsatz. Statt Spielfluss gab es viele Verletzte: Uniteds Ander Herrera musste in der 21. Minute wegen muskulärer Probleme im rechten Oberschenkel dem Brasilianer Andres Pereira weichen.

Kurz darauf humpelte Manchesters Juan Mata vom Platz, für ihn kam Jesse Lingard (25. Minute). Nach nur 17 Minuten auf dem Rasen musste aber auch er verletzt raus, womit alle drei Wechselmöglichkeiten für die Red Devils schon im ersten Durchgang verbraucht waren. Für Lingard kam Alexis Sánchez ins Spiel. Auch auf Seiten der Gäste gab es einen verletzungsbedingten Tausch - Roberto Firmino war umgeknickt, Klopp brachte Daniel Sturridge (31.) als Ersatz.

Erst kurz vor dem Pausenpfiff kam es zur ersten Torchance: Nach einem schnellen Konter steckte Romelu Lukaku mit viel Übersicht auf Lingard im Liverpooler Strafraum durch, dem Torwart Alisson (41.) jedoch den Ball vom Fuß schnappte. Auch in den zweiten 45 Minuten ergaben sich auf beiden Seiten keine hochkarätigen Gelegenheiten.

Manchester United - FC Liverpool 0:0
Manchester:
De Gea - Young, Smalling, Lindelöf, Shaw - Herrera (20. Pereira), McTominay, Pogba - Rashford, Lukaku, Mata (25. Lingard, 42. Sánchez)
Liverpool: Alisson - Milner, Matip, van Dijk, Robertson - Henderson (71. Shaqiri), Fabinho, Wijnaldum - Salah (79. Origi), Firmino (31. Sturridge), Mané
Schiedsrichter: Michael Oliver
Gelbe Karten: Young / Milner, Shaqiri
Zuschauer: 74.519

mrk



insgesamt 7 Beiträge
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Seite 1
spadoni 24.02.2019
1. ManUnited
Hätte United nicht schon in der ersten Spielhälfte so grosses Verletzungspech gehabt, hätten sie wohl auch den Liverpool FC besiegt. Immerhin, United hat in den letzten 10 Spielen 26 Punkte gehohlt, Liverpool und ManCity in den letzten 10 Spielen beide nur 21.
braindead0815 24.02.2019
2. am ende
Zitat von spadoniHätte United nicht schon in der ersten Spielhälfte so grosses Verletzungspech gehabt, hätten sie wohl auch den Liverpool FC besiegt. Immerhin, United hat in den letzten 10 Spielen 26 Punkte gehohlt, Liverpool und ManCity in den letzten 10 Spielen beide nur 21.
wird die mannschaft die über alle spieltage hinweg die meisten punkte geholt hat meister. und das wird mancity oder liverpool sein. wieviel punkte manu nach dem rauswurf von mou geholt hat - ist dabei nur von geringem interesse.
briancornway 25.02.2019
3. Nebenwirkung
Zitat von braindead0815wird die mannschaft die über alle spieltage hinweg die meisten punkte geholt hat meister. und das wird mancity oder liverpool sein. wieviel punkte manu nach dem rauswurf von mou geholt hat - ist dabei nur von geringem interesse.
Beinahe ... immerhin spielt United noch gegen City, in Manchester, also ... zuhause, meine ich. Aber ansonsten geht's nur darum, wer von United, Arsenal und Chelsea den 4. CL-Startplatz erreicht, da haben Sie Recht.
tillydean 25.02.2019
4. ManU
hat halt nicht mehr die Power von vergangenen Tagen...das muß auch ein Spadoni einsehen....!!!
spadoni 25.02.2019
5. braindead0815
Tja, da haben Sie leider Recht! Wahrscheinlich aber wäre es anders gekommen, wenn United Mourinho früher entlassen hatte, aber für diese Saison ist es definitiv zu spät.
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