Beschimpfungen gegen Fans Arsenal-Kapitän Xhaka erklärt Wutausbruch

Nach seiner Auswechslung im Spiel gegen Crystal Palace pfiffen die Arsenal-Fans Granit Xhaka aus - der antwortete mit Beschimpfungen Richtung Tribüne. In einem offenen Brief erläutert er nun seine Beweggründe.

Granit Xhaka wendet sich nach seiner Auswechslung gegen Crystal Palace den Rängen zu
REUTERS

Granit Xhaka wendet sich nach seiner Auswechslung gegen Crystal Palace den Rängen zu


Kapitän Granit Xhaka hat sich in einem offenen Brief an die Fans des FC Arsenal gewandt und um Verständnis für seinen Ausraster nach seiner Auswechslung im Ligaspiel gegen Crystal Palace am Sonntag gebeten. Das Statement veröffentlichte der Klub über Twitter. Der Schweizer war beim Verlassen des Platzes von den Rängen lautstark ausgebuht worden. Als Reaktion hielt er seine Hand ans Ohr, beschimpfte die Fans, zog sein Trikot aus und ging in die Kabine.

In dem Schreiben erklärte Xhaka, er wolle die Fans über seine Beweggründe informieren, da er lange über die Situation nachgedacht habe und sie ihn "tief bewege". Er fühle sich von den Fans missverstanden und leide schon länger unter Beschimpfungen in sozialen Medien, die sich gegen ihn und seine Familie richteten. Nach den Pfiffen im Spiel sei "der Siedepunkt erreicht gewesen".

Xhaka erklärte, er habe sich von der Situation emotionalisieren lassen und falsch reagiert. Für die Zuschauer, die ihn falsch verstanden haben könnten, tue es ihm leid. Er appellierte an die Fans, die Sache abzuhaken. Eine direkte Bitte um Entschuldigung für sein Verhalten fehlt in dem Brief jedoch.

Bereits am Mittwoch hatte sich Arsenal-Trainer Unai Emery zu Wort gemeldet und gesagt, Xhaka sei "traurig und am Boden zerstört". Fragen, ob Xhaka weiter das Kapitänsamt innehaben werde, ließ er unbeantwortet.

tip

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insgesamt 2 Beiträge
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barklug 01.11.2019
1. Wofür soll er sich entschuldigen?
Entschuldigen sich die Fans denn bei ihm?
madmorty 01.11.2019
2. Finde ich gut
Einige Zuschauer meinen weil Sie Eintritt gezahlt haben tun können und sagen zu dürfen was sie wollen. Meist unter reichlich Alkoholeinfluss. So einem Gesindel muss man auf Augenhöhe begegnen und den Spiegel vorhalten. Hoffentlich hält sein Club zu ihm.
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