Premier League Manchester-Star nach Dopingtest suspendiert

Prominenter Dopingfall in der Premier League: Manchesters Starverteidiger Kolo Touré wurde positiv getestet. Der Verein hat den 29-jährigen Nationalspieler der Elfenbenküste umgehend vom Spielbetrieb ausgeschlossen.

ManCity-Profi Touré: Durch Dopingtest gefallen
DPA

ManCity-Profi Touré: Durch Dopingtest gefallen


Hamburg - Manchester City hat seinen Verteidiger Kolo Tourè wegen eines mutmaßlichen Dopingvergehens suspendiert. das gab der Spitzenclub der englischen Premier League am Abend bekannt. Der englische Fußballverband FA hatte den Verein zuvor darüber informiert, dass eine A-Probe bei dem ivorischen Nationalspieler ein positives Ergebnis erbracht habe. Der Verein gab darüber hinaus keinen weiteren Kommentar ab und gab keine Details bekannt.

Der 29-Jährige steht seit 2009 bei City unter Vertrag. Zuvor hatte er sieben Jahre lang für den Ligakonkurrenten FC Arsenal gespielt. Arsenal-Coach Arsene Wenger hatte Touré verpflichtet, nachdem der Abwehrspieler beim Rekordmeister der Elfenbeinküste, ASEC Abidjan, bereits als Jungprofi zur Führungsfigur des Teams geworden war.

Für die Elfenbeinküste hat er seit dem Jahr 2000 75 Länderspiele absolviert. Touré nahm an den Weltmeisterschaften 2006 und 2010 teil. Auch sein Bruder Yaya Touré ist Nationalspieler und spielt bei Manchester City.

aha



insgesamt 4 Beiträge
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inselaffe05 03.03.2011
1. Und...?
Worauf wurde der Gute denn positiv getestet?
unifersahlscheni 03.03.2011
2. ...auf...
Zitat von inselaffe05Worauf wurde der Gute denn positiv getestet?
...Dextro-Energen.
johndoe2 03.03.2011
3. Mögliche Ursachen
Auf der Webseite des Clubs wird von einem positiven Test einer "specified substance" geschrieben. Laut den Q&A der Wada sind dies Substanzen, die in einer breiten Zahl von Produkten verfügbar sind und so zu unabsichtlichem Doping führen können. Es handelt sich nicht um Stoffe wie Hormone oder Anabolika, sie können jedoch ebenso wirksam sein. Im Gegensatz zu den beiden genannten Stoffgruppen besteht in dem Fall allerdings die Möglichkeit, dass eine reduzierte oder auch gar keine Strafe ausgesprochen wird, wenn der Athlet erklären kann, wie er diesen Stoff unabsichtlich zu sich genommen hat. Typisches Beispiel wäre z.B. ein Hustensaft, der Stoffe enthält, die in dieser Liste geführt werden.
fussball11 04.03.2011
4. Kicker brauchen kein Doping
Ich nehme an es war Zahnpasta auf Rindfleisch Basis, grundsätzlich völlig harmlos. Fußballer dopen nicht, weil es ein Mannschaftssport ist. Also bitte Verfahren einstellen und gar nicht erst sagen was überhaupt gefunden ist. Wenn er dopen wollte würde er auch Radfahren, nur dort wird Geld verdient und auch nur dort gibt es Betrüger.
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