Premier League Traumtor von Neves - Wolves holen Remis gegen United

Mit einem spektakulären Fernschuss erzielte Ruben Neves den Ausgleich gegen Manchester United. Paul Pogba bekam einen fragwürdigen Elfmeter zugesprochen, vergab aber die Chance zum Siegtor.

Ruben Neves gehört zu den gefährlichsten Distanzschützen der ganzen Liga
Shaun Botterill / Getty Images

Ruben Neves gehört zu den gefährlichsten Distanzschützen der ganzen Liga


In der Premier League haben sich die Wolverhampton Wanderers und Manchester United 1:1 (0:1) getrennt. Zunächst war United in Führung gegangen, kassierte im zweiten Durchgang aber den Ausgleich und verschoss einen Strafstoß. Für Wolverhampton auf Platz zwölf ist es das zweite Unentschieden im zweiten Spiel der neuen Saison. Manchester ist aktuell Vierter.

Eine knappe halbe Stunde dauerte es bis zum ersten Tor des Spiels. Nach Zuspiel von Jesse Lingard spielte Marcus Rashford den Ball durch die Abwehrreihe der Wolves in den Strafraum. Eigentlich war der Pass an Luke Shaw adressiert, der den Angriff eingeleitet hatte, doch Martial stieß dazwischen und traf zur Führung (27.). Es war der erste Torschuss der Partie.

Aus fast 70 Prozent Ballbesitz ergaben sich vor der Halbzeit keine weiteren Chancen für die Gäste. Nach der Pause wurde auch Wolverhampton gefährlich, und das gleich zweimal innerhalb weniger Minuten: João Moutinho flankte einen Freistoß in den Strafraum, wo Raul Jiménez den Ball an den Pfosten setzte (54.).

Nur Augenblicke später legte Moutinho nach einem kurz ausgeführten Eckball für Ruben Neves ab, der mit einem Traumtor das 1:1 erzielte: Aus etwa 18 Metern zirkelte er den Ball in den rechten Winkel, wo er von der Unterkante der Latte ins Tor prallte (57.). Von Neves' 13 Toren für die Wolves war es das zehnte von außerhalb des Strafraums.

Zehn Minuten nach dem Ausgleich spielte Paul Pogba einen Doppelpass mit Martial, drang in den Strafraum ein und kam zu Fall. Wie die Zeitlupe zeigte, hatte es einen minimalen Kontakt mit Conor Coady gegeben - es gab Elfmeter, eine fragwürdige Entscheidung. Der Gefoulte trat selbst an und scheiterte mit seinem Schuss in die linke Ecke an Torhüter Rui Patrício (67.), sodass es beim Remis blieb.

Wolverhampton Wanderers - Manchester United 1:1 (0:1)
0:1 Martial (27.)
1:1 Neves (57.)
Paul Pogba verschießt einen Foulelfmeter (67.)
Wolverhampton: Patrício - Bennett, Coady, Boly - Doherty (46. Traoré), Dendoncker, Moutinho, Neves, Jonny - Jota (86. Neto), Jiménez (90. Cutrone)
Manchester: De Gea - Wan-Bissaka, Lindelöf, Maguire, Shaw - Pogba, McTominay - James (89. Greenwood), Lingard (81. Mata), Rashford (89. Pereira) - Martial
Gelbe Karten: Neves, Bennett / James, Wan-Bissaka
Schiedsrichter: Jonathan Moss

mrk



insgesamt 3 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
meresi 20.08.2019
1. Da hat glücklicherweise
wieder einmal die Gerechtigkeit gesiegt. Ein fragwürdiger Elfer, der Gefoulte schießt auch noch selbst. Hätt er nicht tun sollen, wußte er doch, dass er durch dieses Foul ein bisserl durcheinandergewürfelt wurde und daher nicht ganz bei Sinnen war...
salvage_hunter 20.08.2019
2. Gut so!
Das zeigt dass man sich eben nicht alles für Geld kaufen kann, der PSG verlor, ManUnited nur unentschieden.
spadoni 20.08.2019
3. salvage_hunter
So ein Quatsch, Sie können ManUnited doch nicht mit den neureichen Scheichclubs PSG und ManCity vergleichen, die übrigens auch nur unentschieden spielten. Im Gegensatz zu diesen dubiosen Clubs, hat United NICHT gegen das financial fairplay verstossen, und erwirtschaftet aus eigener Kraft mehr Einnahmen als Ausgaben. Zudem pumpen die Glazers nicht, wie Qatar beim PSG oder Abu Dhabi bei City, ständig Geld in den Club, sondern nehmen sich Geld aus dem Club heraus. Im Übrigen sind in England, durch die TV Rechte, inzwischen fast alle Clubs finanziell gut aufgestellt.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.