+++ Fußball-Transferticker vom 7. Juli +++ »Haben Angebot gemacht« – Barça-Boss optimistisch wegen Lewandowski

Wer kommt, wer geht? Eine Übersicht über Transfers und Gerüchte: Heute mit einem Geheimtreffen um Matthijs de Ligt, einem emotionalen Abschied aus Mainz und einer Verstärkung für Schalke.
Robert Lewandowski

Robert Lewandowski

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Kenzo Tribouillard / AFP

+++ GERÜCHTE +++

Der Präsident des FC Barcelona, Joan Laporta, ist bezüglich einer Verpflichtung von Bayern-Stürmer Robert Lewandowski optimistisch. »Wir haben ein Angebot für den Spieler gemacht, die Bayern prüfen es, und wir warten auf ihre Antwort, die hoffentlich positiv ausfallen wird«, sagte Laporta am Donnerstag vor Journalisten bei der Präsentation des dänischen Abwehrspielers Andreas Christensen als neuem Klubprofi. Er sei jedenfalls zuversichtlich. Laporta bedankte sich beim polnischen Profi »für alles, was er tut«, um den Wechsel zu ermöglichen. Die Höhe des Angebots nannte er nicht.

Der mit 1,35 Milliarden Euro verschuldete Fußballklub aus Katalonien im Nordosten Spaniens hatte zuletzt mehrere Einnahmequellen erschlossen. Mit dem Geld hofft man, neben Lewandowski weitere Stars holen zu können. Im Gespräch sind nach Medienberichten unter anderem der brasilianische Stürmer Raphinha von Leeds United, der portugiesische Spielmacher Bernardo Silva von Manchester City sowie der französische Abwehrmann Jules Koundé vom FC Sevilla.

Laporta betonte allerdings am Donnerstag, man werde keine weiteren Angebote für teure Profis machen, bis man wie jüngst angekündigt weitere 15 Prozent der Fernsehrechte verkauft hat. Dieser Deal soll dem Klub Einnahmen von ca. 400 Millionen Euro einbringen. Zuvor hatte Barça bereits einen Anteil von zehn Prozent an seinen TV-Rechten abgetreten und dafür 207,5 Millionen Euro erhalten.

Lewandowski hat bei den Bayern noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023. Der deutsche Rekordmeister will den Weltfußballer nicht vorzeitig ziehen lassen.

Keine Trikotnummer: Weiser droht in Leverkusen Tribünenplatz

Dem einst für zwölf Millionen Euro transferierten Mitchell Weiser droht bei Bundesligist Bayer Leverkusen eine Saison auf der Tribüne. Nach dem geplatzten Wechsel des Rechtsverteidigers zu Werder Bremen ist dessen sportliche Zukunft ungewiss.

Beim Champions-League-Teilnehmer plant Trainer Gerardo Seoane nicht mehr mit dem 28-Jährigen, der 2018 einen Fünf-Jahres-Vertrag beim Werksclub unterschrieben hat und einst als großes Talent und Versprechen für die Zukunft galt. Dass Weiser in den sportlichen Planungen der Leverkusener keine Rolle mehr spielt, hat man ihm und seinem Management mitgeteilt und deshalb offenbar darauf verzichtet, ihm eine Rückennummer zuzuteilen. Auf der Klub-Homepage jedenfalls war zeitweise das Spieler-Profil des Profis zunächst mit einer 00 zu sehen. Inzwischen hat er gar keine Nummer mehr.

Mitchell Weiser, zuletzt an Werder Bremen ausgeliehen

Mitchell Weiser, zuletzt an Werder Bremen ausgeliehen

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nordphoto GmbH / Straubmeier / imago images/Nordphoto

Weiser war in der vergangenen Saison von Bayer Leverkusen an die Bremer ausgeliehen, die ihn gerne verpflichten hätten. Bayer 04 würde den Außenspieler ablösefrei ziehen lassen, allerdings soll er nach übereinstimmenden Medienberichten eine Abfindung fordern, die Leverkusen nicht zahlen will.

»Bild«: Treffen zwischen FC Bayern und Juventus wegen de Ligt

In einen möglichen Transfer von Verteidiger Matthijs de Ligt zum FC Bayern könnte Bewegung kommen. Der »Bild«-Zeitung zufolge soll der Münchner Sportvorstand Hasan Salihamidžić am Mittwoch »für erste Geheimverhandlungen« mit Juventus Turin nach Italien geflogen sein. Wie die Zeitung am Donnerstag weiter berichtete, soll Salihamidžić mit Turins Sportdirektor Federico Cherubini über die Möglichkeiten eines Transfers von de Ligt zum FC Bayern gesprochen haben.

Medienberichten zufolge soll der niederländische Fußballnationalspieler de Ligt (22) bei Juventus Turin bereits seinen Wechselwunsch nach München hinterlegt haben. Die Vereine sowie de Ligt selbst haben sich öffentlich bislang nicht geäußert. Er soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von 120 Millionen Euro haben.

Van der Vaart hätte De Ligt gern beim FC Bayern

Aus Sicht von Rafael van der Vaart würde Innenverteidiger Matthijs de Ligt »perfekt« zum FC Bayern München passen. »Das ist eine tolle Idee von den Bayern und hier muss man Salihamidžić loben. Ich würde mich für Matthijs freuen, es wäre der richtige Schritt für ihn«, sagte der frühere Bundesliga-Profi (39) bei Sport1.

Van der Vaart ist voll des Lobes über seinen Landsmann, der wie er einst bei Ajax Amsterdam spielte. »Er ist ein hervorragender Spieler, ist noch so jung und ein Top-Verteidiger, der gut am Ball ist. Er kann eins gegen eins gegen fast jeden Stürmer spielen.« Zudem sei der Juventus-Star »schnell und spielerisch stark. Und menschlich ist er ein guter Typ.«

VfB an kolumbianischem Stürmer Perea interessiert

Bundesligist VfB Stuttgart ist einem Medienbericht zufolge an der Verpflichtung des kolumbianischen Stürmers Juan José Perea interessiert. Für den 22-Jährigen vom griechischen Erstligaklub PAS Ioannina wäre wohl eine Ablösesumme von etwas mehr als zwei Millionen Euro fällig, wie der »Kicker« berichtete. Perea erzielte in der abgelaufenen Saison zehn Liga-Tore und besitzt bei seinem Verein noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024. Neben dem VfB, dem in diesem Sommer der Abgang von Torjäger Saša Kalajdžić droht, sollen noch weitere Klubs um Perea buhlen.

Medienberichte: Monaco will Gladbachs Embolo

Borussia Mönchengladbachs Offensivspieler Breel Embolo steht nach verschiedenen Medienberichten im Blickpunkt des französischen Erstligisten AS Monaco. Der TV-Sender Sky berichtet sogar schon von einem Angebot im unteren zweistelligen Millionenbereich. Der 25-Jährige wurde vor drei Jahren für etwa elf Millionen Euro vom FC Schalke 04 verpflichtet. Seitdem absolvierte der Schweizer Nationalspieler für den Klub vom Niederrhein 106 Pflichtspiele und erzielte dabei 26 Treffer.

+++ FIX +++

Schalke holt Cedric Brunner von Arminia Bielefeld

Bundesliga-Aufsteiger Schalke 04 hat in Rechtsverteidiger Cedric Brunner den nächsten Neuzugang für die Mission Klassenerhalt verpflichtet. Wie der Klub mitteilte, wechselt der 28-jährige Schweizer von Absteiger Arminia Bielefeld nach Gelsenkirchen und unterschreibt einen Vertrag bis 2024.

Der Schweizer, der aus der Nachwuchsabteilung des FC Zürich stammt, spielte seit 2018 für die Arminia. Mit den Ostwestfalen stieg er 2020 in die Bundesliga auf und schaffte in der Folgesaison den Klassenerhalt. Insgesamt kommt Brunner auf 58 Erst- und 50 Zweitligapartien in Deutschland.

Niakhaté verabschiedet sich mit emotionaler Botschaft von Mainz-Fans

Kapitän Moussa Niakhaté hat sich mit einer emotionalen Botschaft von den Fans des Bundesligisten FSV Mainz 05 verabschiedet. »Vor vier Jahren, als ich nach Mainz gekommen bin, hätte ich nicht damit gerechnet, so viel Liebe zu erfahren. Ich kann mir kaum vorstellen, dass mir diese Art der Zuneigung bei einem Verein noch einmal begegnet. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit und dafür, in diesem Verein, mit meinen Mitspielern und für euch gespielt zu haben«, teilte der Innenverteidiger auf den Vereinskanälen in den Sozialen Netzwerken mit.

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Die Mainzer hatten am Mittwochabend den Wechsel des 26 Jahre alten Franzosen zum englischen Premier-League-Aufsteiger Nottingham Forest bestätigt. Dort erhält Niakhaté einen Dreijahresvertrag.

ara/dpa/sid
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