Web-Meme Was hat Rangnick dem Schiri gezeigt?

Es war eine DER Szenen des DFB-Pokalspiels Leipzig gegen Bayern. RB-Sportdirektor stürmt in der Halbzeitpause mit seinem Smartphone zum Schiedsrichter. Das führte zu turbulenten Reaktionen - auf dem Platz und im Netz.
Ralf Rangnick (3.v.l.)

Ralf Rangnick (3.v.l.)

Foto: Ronny Hartmann/ Bongarts/Getty Images

Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick wollte in der Pause des DFB-Pokalspiels gegen Bayern München seinen persönlichen Videobeweis einführen. Mit dem Halbzeitpfiff stürmte Rangnick von der Tribüne auf das Schiedsrichtergespann um Felix Zwayer zu und hielt ihm sein Handy unter die Nase. Es kam zu einer Rudelbildung.

Vermutlich wollte Rangnick auf dem Smartphone eine umstrittene Szene zeigen: Bayern-Star Arturo Vidal hatte an der Strafraumgrenze den Leipziger Emil Forsberg gefoult. Zwayer entschied zunächst auf Elfmeter für RB, was er nach Rücksprache mit seinem Assistenten zurücknahm. Es gab Freistoß.

Im Gegensatz zur Bundesliga gibt es im Pokal noch keinen Videobeweis. Erst ab dem Viertelfinale soll der Video-Assistent strittige Entscheidungen überprüfen.

Auf Twitter wurde viel über diese Szene diskutiert, oft mit einem humoristischen Ansatz:

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Einer der Bayern-Spieler, die mit Rangnick aneinandergerieten, war Mats Hummels. Der Verteidiger sagte nach der Partie (München gewann im Elfmeterschießen): "Es geht nicht, dass er mit dem Handy zum Schiedsrichter geht, um ihm Szenen zu zeigen. Ich habe Herrn Rangnick gesagt, dass er das nicht nötig hat und das es unsportlich ist. Es war relativ sachlich von meiner Seite aus. Es gab dann ja auch nicht für mich ein Innenraumverbot."

Schiedsrichter-Experte Peter Gagelmann bewertete die Szene im TV-Sender Sky so: "Wenn ein Verantwortlicher von der Tribüne in den Innenraum geht und dem Schiedsrichter eine Szene auf dem Handy zeigen möchte, dann finde ich das außerordentlich schlimm. Das kann nicht sein und das geht nicht. Es gab dann ja auch den Innenraumverweis, der völlig korrekt ist."

Selbst Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl fand Rangnicks Belehrungsversuch nicht optimal: "Das geht natürlich auch nicht. Das kann in dem Fall dazu führen, dass der Schiedsrichter sich denkt: Naja, so darf er mir nicht kommen."

wit/ddd/eho/sid/dpa