Randale in Serbien Belgrad-Fans attackieren Polizisten mit Leuchtraketen

Er wollte bei einem Streit zweier Fangruppierungen eingreifen und wurde selbst zum Opfer: Ein serbischer Zivilpolizist musste bei der Partie Roter Stern Belgrad gegen Hajduk Kula ins Krankenhaus gebracht werden. Belgrad-Anhänger hatten ihn mit Leuchtraketen angegriffen.


Belgrad - Wie der serbische Sender "B92" meldet, wurde der Beamte mit schweren Verletzungen am gesamten Körper in ein naheliegendes Krakenhaus gebracht. Einige Anhänger des Belgrader Clubs, im Uefa-Cup Gruppengegner des FC Bayern, konnten inzwischen festgenommen werden. Der Zivilpolizist hatte auf der Nordtribüne des Belgrader Marakana-Stadions eine gewaltsame Auseinandersetzung zweier rivalisierender Fangruppen gefilmt. Als der Beamte zwei Warnschüsse in die Luft abfeuerte, um die Gruppen zu trennen, wurde er selbst zum Opfer: Aus nächster Nähe attackierten ihn Randalierer mit Leuchtraketen.

Daraufhin schritt die Belgrader Bereitschaftspolizei ein. Die Partie der ersten serbischen Spielklasse, die vor rund 10.000 Zuschauern stattfand, konnte danach fortgesetzt werden. Allerdings verließen rund die Hälfte der Nordtribünenbesucher nach dem Zwischenfall die Arena. Die Partie zwischen Belgrad und Kula endete 1:1 unentschieden.

pav



© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.