Rassismus in der Champions League Geisterspiele und Geldstrafe für Dynamo Kiew

Dynamo Kiew muss wegen rassistischer Beleidigungen seiner Fans mindestens zwei Spiele vor leeren Rängen bestreiten. Zudem gab es eine Geldstrafe für den ukrainischen Klub.


Die Europäische Fußball-Union Uefa hat Dynamo Kiew hart bestraft. Wegen rassistischer Beleidigungen und Handgreiflichkeiten auf den Zuschauerrängen sowie mangelhafter Sicherheitsmaßnahmen muss der ukrainische Spitzenklub seine nächsten beiden Heimspiele in europäischen Wettbewerben vor leeren Rängen austragen.

Wie die Disziplinarkommission des Fußballverbands entschied, wird zudem ein drittes Spiel für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Zusätzlich wird eine Geldstrafe von 100.000 Euro fällig.

Das sanktionierte Fehlverhalten hatte am 20. Oktober im Champions-League-Spiel gegen den englischen Meister FC Chelsea (0:0) stattgefunden. Das Urteil gilt bereits für das nächste Heimspiel gegen den israelischen Klub Maccabi Tel Aviv am 9. November.

Kiew ist derzeit Dritter der Champions-League-Gruppe G hinter Chelsea und dem FC Porto, zumindest ein Überwintern in der Europa League ist bereits gesichert.

bka/sid



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