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Clásico: Doppelpass an die Tabellenspitze

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Real gegen Barcelona Messi entscheidet den Klassiker

Ja, er hat schon wieder getroffen. Lionel Messi stellte auch im Duell um die Tabellenspitze beim Dauerrivalen aus Madrid seine überragende Form unter Beweis. Der Weltfußballer schoss Barça in Führung, sein Team führt die Primera División jetzt vor Real an.

Hamburg - Lionel Messi hat seinem FC Barcelona den Weg zum 2:0 (1:0)-Sieg im "Clásico" bei Real Madrid geebnet. Der derzeit beste Fußballer der Welt erzielte am Samstagabend im Spitzenspiel der spanischen Primera División das 1:0 und zeigte dabei in der 33. Minute erneut seine Extraklasse. Vor 80.000 Zuschauern im ausverkauften Madrider Bernabéu-Stadion erhöhte Pedro Rodriguez Ledesma (57.) zum 2:0.

Mit nun 80 Punkten hat Titelverteidiger Barcelona den Rekordmeister aus Madrid (77) sieben Spieltage vor Saisonende an der Tabellenspitze abgelöst. Bei Punktgleichheit zählt im Land des Europameisters der direkte Vergleich - Vorteil Barça, das bereits das Hinspiel 1:0 gewonnen hatte.

Zunächst spielten die beiden dominierenden Teams Spaniens zurückhaltend. Die kompakten Abwehrreihen ließen kaum Torraumszenen zu. Nach einer guten halben Stunde hatte dann Messi, der am Dienstag beim 4:1 in der Champions League gegen den FC Arsenal alle vier Tore erzielt hatte, erneut seinen großen Auftritt.

Messi-Xavi-Messi - 1:0

Der Argentinier spielte einen Doppelpass mit Xavi, dessen gefühlvoller Heber wieder Messi erreichte. Mit der Brust nahm der Argentinier den Ball an und ließ aus kurzer Distanz Real-Schlussmann Iker Casillas keine Chance. Es war Messis 27. Saisontor. In der gesamten ersten Halbzeit kamen die Gastgeber nicht dazu, ihr Spiel zu entfalten.

Nach erneuter Vorarbeit von Xavi traf Pedro dann zum vorentscheidenen 2:0. Zwar hatte der ehemalige Hamburger Rafael Van der Vaart kurz darauf den 1:2-Anschlusstreffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch frei stehend an Victor Valdes. Es war die erste Heimniederlage der Saison nach 15 Siegen in Serie für Real Madrid. Bei den "Königlichen" saß der ehemalige Dortmunder Christoph Metzelder erneut nur auf der Bank.

luk/dpa
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