Reals Matchwinner gegen PSG Einhundertundeinmal Ronaldo

Cristiano Ronaldo ist da, wenn er da sein muss. Der Weltfußballer hat das Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen PSG entschieden - und Neymar die Show gestohlen.
Cristiano Ronaldo

Cristiano Ronaldo

Foto: GABRIEL BOUYS/ AFP

Die Szene des Spiels: PSG-Keeper Alphonse Aréola wehrte eine Flanke von Madrids Marco Asensio nach vorne ab, dort stand Cristiano Ronaldo und bugsierte den Ball mit dem Knie über die Torlinie. Der glücklich zustande gekommene Treffer war der Wendepunkt im Spiel der europäischen Top-Klubs.

Das Ergebnis: Real Madrid hat sich vor heimischem Publikum 3:1 (1:1) gegen Paris Saint-Germain durchgesetzt. Hier geht's zur Meldung.

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Champions League: Ronaldos Nummer 100

Foto: STRINGER/ REUTERS

Danke, ZDF: Bei der Frauen-WM 2011 war sie die erste Fußball-Kommentatorin im deutschen Fernsehen, fünf Jahre später wurde sie bei der EM in Frankreich als erste Frau für den Live-Kommentar eines Männerturniers eingesetzt - und nun mischt sie auch in der Champions League mit. Die Rede ist von: Claudia Neumann. Sehr angenehm, liebe Kollegen vom ZDF. Gern mehr davon!

Die erste Hälfte: Begann behäbig, steigerte sich aber von Minute zu Minute. Ronaldo hatte nach einem sehenswerten Zuspiel von Marcelo die Chance zur Führung, PSG-Keeper Aréola parierte (28. Minute). Fünf Minuten später erzielte Paris durch Adrien Rabiot das 1:0 (33.). Kurz vor der Halbzeitpause verwandelte Ronaldo einen Elfmeter zum 1:1 (44.), Giovani Lo Celso hatte Toni Kroos im Strafraum gefoult.

Ronaldos 100.: PSG-Fans versuchten, ihn mit Laserpointern zu blenden, doch Ronaldo ließ das kalt. Der 33-Jährige verwandelte seinen Strafstoß souverän. Für den Portugiesen war es der 100. Champions-League-Treffer für Madrid - im 95. Spiel.

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Die zweite Hälfte: Nach dem Seitenwechsel war die Partie nicht mehr so hochklassig wie in den ersten 45 Minuten. Paris hatte nur eine gute Chance durch Kylian Mbappé (49.), die Tore machte Real. Ronaldo traf zur ersten Führung Madrids (83.), Marcelo erhöhte auf 3:1 (86.).

Ronaldos 101: Ronaldo wäre nicht Ronaldo, wenn er nach 100 Champions-League-Treffern für Real aufhören würde, Tore zu schießen. Der Portugiese legte nach und steht nun in dieser Saison bei elf Toren in sieben Spielen in der Königsklasse. Und natürlich bedeutete auch sein zweiter Treffer gegen PSG etwas Besonderes - diesmal vereinsübergreifend.

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Der Faktor Kroos: Kroos hatte gegen Paris für seine Verhältnisse zwar "nur" 88 Ballkontakte, brachte aber 98 (!) Prozent seiner Pässe zum Mitspieler. Außerdem holte er den Elfmeter vor Ronaldos Ausgleich heraus. Der Deutsche hatte großen Anteil an Reals Sieg.

Und Paris? Unai Emery schaffte es als Trainer fünfmal ins Champions-League-Achtelfinale - kein einziges Mal erreichte er die nächste Runde. Sollte PSG seine Leistung im Rückspiel am 6. März nicht deutlich steigern, könnte der Spanier seinen Job in Frankreich schon bald los sein. Präsident Nasser Al-Khelaifi will die Königsklasse unbedingt gewinnen - das gelingt mit Emery offenbar nicht.

Fazit des Spiels: Ronaldo ist zu Recht Weltfußballer. Der Offensivspieler ist da, wenn er da sein muss. Über Paris' 222-Millionen-Transfer Neymar redet an diesem Tag niemand.

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