+++ Fußball-Transferticker +++ Real Madrid bot für Neymar 100 Millionen Euro plus Bale plus James plus Navas

Real Madrid soll Paris Saint-Germain ein ungewöhnliches Geschäft vorgeschlagen haben: Der Klub habe zum Kauf von Neymar nicht nur 100 Millionen Euro angeboten - sondern auch noch die Abgabe von drei Real-Stars.

Gareth Bale - um was mag er wohl bitten?
Miguel Riopa AFP

Gareth Bale - um was mag er wohl bitten?


GERÜCHTE

PSG lehnt Real-Angebot zu Neymar ab

Im Transferpoker um Brasiliens Superstar Neymar hat Real Madrid offenbar ein ungewöhnliches Angebot abgegeben. Die französische "L'Équipe" meldet, Real habe Neymars Klub Paris Saint-Germain ein ungewöhnliches Angebot unterbreitet: Demnach habe Real 100 Millionen Euro Ablösesumme angeboten, zudem sollten die drei Real-Spieler Gareth Bale, Torwart Keylor Navas und Ex-Bayern-Leihspieler James Rodríguez künftig in Paris spielen. Alle drei gelten bei Real nicht als erste Wahl. PSG, schreibt die "L'Équipe" weiter, habe das Angebot jedoch abgelehnt.

Schalke vor Ausleihe von Barcelona-Talent

Der FC Schalke ist auf der Suche nach Verstärkungen offenbar beim FC Barcelona vorstellig geworden. Nach spanischen Medienberichten steht der Verein kurz vor der Ausleihe des 19 Jahre alten Talents Juan Miranda. Demnach hätten sich beide Klubs grundsätzlich darüber geeinigt, den Linksverteidiger in die Bundesliga zu verleihen. Für den Junioren-Nationalspieler sollen sich auch Olympique Marseille und Juventus Turin interessiert haben.

TRANSFERS

Sturridge wechselt in die Türkei

Der 26-malige englische Nationalspieler Daniel Sturridge wechselt in die türkische Süper Lig zu Trabzonspor. Wie der Verein mitteilte, erhält der 29 Jahre alte Stürmer einen Dreijahresvertrag, der laut Medienberichten mit einem Gehalt von jährlich 1,5 Millionen Euro dotiert sein soll. Sturridge hatte nach 123 Spielen für den FC Liverpool im Sommer dort keinen neuen Vertag erhalten, im Vorjahr war er an West Bromwich Albion ausgeliehen gewesen.

Schalke gibt zwei Spieler ab

Bundesligist Schalke 04 hat mit Hamza Mendyl und Pablo Insúa zwei Profis verliehen. Linksverteidiger Mendyl, 21 Jahre alt, wird in der kommenden Saison beim französischen Erstligisten Dijon FCO spielen, Innenverteidiger Insúa, 25, wird für ein Jahr zum spanischen Zweitligisten SD Huesca zurückkehren.

Mendyl, der in der abgelaufenen Saison 16 Pflichtspiele im S04-Trikot absolvierte, besitzt bei den Schalkern noch einen Vertrag bis 2023. Insúa war bereits in der vergangenen Spielzeit an den spanischen Erstliga-Absteiger Huesca ausgeliehen, kam nach einem Kreuzbandriss im Februar allerdings nur zu zwölf Einsätzen.

Hamburger Ito spielt künftig in Belgien

Der Hamburger SV hat den japanischen Offensivspieler Tatsuya Ito an den belgischen Erstligisten VV St. Truiden abgegeben. Der 22-Jährige war vor vier Jahren aus seiner Heimat von Kashiwa Reysol zum HSV gewechselt. Ito absolvierte in der Bundesliga, der 2. Liga und im Pokal 37 Pflichtspiele für die Hamburger.

aha/dpa/sid



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Nonvaio01 22.08.2019
1. schon wieder
wenn ich alle namen einmal aufzaehlen die als zugabe fuer die X millionen geboten wurde, weiss man wieviel wahrheits gehalt diese medlungen aus Spanien haben. Ausserdem muessen 3 spieler dem zustimmen, denn die kann man nicht einfach wegschicken wenn es einem passt, die haben Vertrag bei Real. Alleine diese 3-4 Spieler alle dazu zu bewegen nach PSG zu gehen ist gleich Null.... PSG wird Neymar behalten muessen, den werden die nichtmehr los, viel zu teuer und zu wenig gegenleistung fuers Geld.
sponpost 22.08.2019
2. guter deal
glaube auch, dass die zustimmung von allen dreien schwer zu bekommen wäre. fände den deal aber aus psg-sicht, gemessen am pseudo-wert neymars, durchaus interessant. bale und navas sind alleine, gemessen an der heutigen preisentwicklung, 120 mios wert. und dann noch james obendrauf, für die kaderbreite. buyern zahlt die 120 mios für einen aussortierten barcelonesen
DietrichHorstmann 22.08.2019
3. Menschenhandel selbst mit Millionären
dies erinnert an antiken Handel mit Gebildeten . Heute dienen sie zur Legitimation der Ideologie der unbegrenzten Aufstiegsmöglichkeiten. Wer es nicht schafft , darf sich als Versager abwerten. Jugendliche werden zu Träumen verführt, die zu 99 % platzen. Ein Musterbeispiel für die Notwendigkeit zur Regulierung der Auswüchse des Konkurrenzkapitalismus, der doch der Menschheit insgesamt noch mehr Wohlstand und Erfüllung bringen könnte.
Pela1961 22.08.2019
4.
Zitat von sponpostglaube auch, dass die zustimmung von allen dreien schwer zu bekommen wäre. fände den deal aber aus psg-sicht, gemessen am pseudo-wert neymars, durchaus interessant. bale und navas sind alleine, gemessen an der heutigen preisentwicklung, 120 mios wert. und dann noch james obendrauf, für die kaderbreite. buyern zahlt die 120 mios für einen aussortierten barcelonesen
Wieso ist ein Spieler, der für 120 Mios von Barca verkauft werden soll, da "aussortiert", ein Spieler wie James aber, den Real seit Jahren wie Sauerbier anbietet, ein "guter Deal"? Und wieso sind ein Bale und einn Navas 120 Mios wert? Laut Transfermarkt de. liegt der Wert für Navas bei schlanken 10 Mios, der von Bale mit viel gutem Willen bei 60 Mios. Und eine Frage noch - ist Ihr "a" an der Tastatur kaputt oder warum schreiben Sie immer "buyern"?
gipfel 22.08.2019
5.
Eigentlich sollten sich alle Clubs die potentiell in der Lage wären Neymar zu kaufen, kollektiv darauf verständigen, keine Angebote mehr abzugeben. Neymars Vertrag soll auslaufen, dort versauern und Paris letzten Endes auf seinen 220 Mio. sitzen bleiben. Was für ein nerviges und unverhältnismäßig Spiel der Transferwahnsinn doch ist.
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