Rechenschwäche bei Fußballern "Ihr fünf spielt jetzt vier gegen drei"

Fußballer gelten mitunter als nicht besonders helle. Den Kopf haben sie nur für Kopfbälle und für sonst nichts. Dass das Vorurteil stimmen könnte, beweisen die schlimmsten Mathe-Aussetzer der Fußballgeschichte, die das Magazin "11 FREUNDE" zusammengestellt hat.


"Wir haben 99 Prozent des Spiels beherrscht. Die übrigen drei Prozent waren schuld, dass wir verloren haben."
(Ruud Gullit, früherer niederländischer Nationalspieler und heute Coach des Beckham-Clubs Los Angeles Galaxy)

"Drei mal drei ist sechs. Eigentlich wollte ich als Rückennummer die sechs haben, aber die war schon besetzt."
(Maik Franz, Profi des Bundesligisten Karlsruher SC mit der Trikotnummer 33) "Zu 50 Prozent stehen wir im Viertelfinale. Aber die halbe Miete ist das lange noch nicht."
(Rudi Völler, früherer Profi und DFB-Teamchef, heute Sportdirektor des Bundesligisten Bayer Leverkusen)

"Unsere Chancen stehen 70:50."
(Thorsten Legat, ehemaliger Bundesligaprofi, unter anderem bei Werder Bremen und dem VfB Stuttgart)

"Die Deutschen haben nur einen Spieler unter 22, und der ist 23."
(Kevin Keagan, früherer englischer Nationalspieler und -trainer)

"Ihr fünf spielt jetzt vier gegen drei."
(Fritz Langner, ehemaliger Bundesligatrainer von Schalke, Werder Bremen und 1860 München)

"Das Chancenplus war ausgeglichen."
(Lothar Matthäus, deutscher Rekordnationalspieler, derzeit als Trainer auf der Suche nach einem Arbeitsplatz)

"Da müssen wir uns um 1000 Grad drehen."
(Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf)

"Man kennt das doch. Der Trainer kann noch soviel warnen, aber im Kopf jedes Spielers sind zehn Prozent weniger vorhanden. Und bei elf Mann sind das schon 110 Prozent."
(TV-Kommentator Werner Hansch)



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