Grindel-Nachfolge Gibt's bald eine DFB-Präsidentin?

Reinhard Grindel steht nicht mehr dem Deutschen Fußball-Bund vor. Der Verband sucht einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin. Gehandelt werden unter anderem Oliver Bierhoff, Silvia Neid, Christoph Metzelder und Christian Seifert. Ein Überblick.

Soeren Stache / DPA

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Größter nationaler Sport-Fachverband der Welt sucht neuen Chef: Nachdem Reinhard Grindel mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten ist, beginnt beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Diskussion über einen neuen Präsidenten. Die Vizepräsidenten Rainer Koch und Reinhard Rauball führen den Verband interimsmäßig. Der DFB gab jedoch in einer Erklärung bekannt, "den Weg für einen personellen, aber auch strukturellen Neuanfang innerhalb des DFB frei machen" zu wollen, wie Rauball sagte.

Ein Aufstieg der bisherigen Vizepräsidenten wäre unter diesen Voraussetzungen eher unwahrscheinlich. Koch sagte: "Unser Ziel ist es jetzt, einen gemeinsamen Kandidaten von DFB und DFL außerhalb des Präsidiums zu finden." Genauere Angaben machte der Verband bislang nicht. SPIEGEL ONLINE stellt mögliche Grindel-Nachfolger vor und ordnet ihre Chancen ein.

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DFB: Das sind mögliche Grindel-Nachfolger
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frank-bhv 03.04.2019
1. Eine Präsidentin
wäre eine tolle Idee. Wenn man sich aber alleine mal ansieht, was über Bibiana Steinhaus haus bei ihrem Bl-Debüt als Schiri gesagt und geschrieben wurde und was eine Präsidentin dann ertragen müsste - dann möchte man das eigentlich niemanden zumuten....
im_ernst_56 03.04.2019
2. Warum nicht Horst Hrubesch?
Nachdem ich die Online-Ausgaben der anderen Zeitungen durchgesehen habe, stelle ich mit Befriedigung fest, dass der DFB offenbar die Sportredaktion des SPON in Person von Herrn Scharf mit der Suche nach einem Nachfolger von Herrn Grindel beauftragt hat. Dabei stellen sich mir aber zwei Fragen: Warum nimmt man Kandidaten in die Liste möglicher Nachfolger auf, die ersichtlich zu alt sind und warum wäre die Wahl von Silvia Neid zur Präsidentin ein Zeichen für einen Aufbruch? Aufbruch wohin? Und wenn eine erfolgreiche Trainerkarriere bei DFB eine Qualifikation ist, warum hat Herr Scherf dann nicht auch Horst Hrubesch nominiert? Der hat Erfolge als Trainer Männer- und Frauenteams des DFB nachzuweisen. Und er ist das Musterbeispiel für eine ehrliche Haut.
rob_anybody 03.04.2019
3. Silvia Neid for president!
Das wäre doch mal eine Ansage. Keiner mehr von den muffigen grauen Herren, die bisher ein Abonnement auf den Job hatten. Silvia Neid wäre wirklich ein Zeichen für Aufbruch und Veränderung. Ich würde ihr das absolut zutrauen und bin sicher, sie würden einen hervorragenden Job machen. Also, habt Mut beim DFB!
lucky.sailor 03.04.2019
4. Frauenpower!
Nachdem es die Männet beim DFB gründlich vergeigt haben, soll nun wieder eine Frau den Karren aus dem Dreck ziehen? Meinetwegen gerne Frau Neid und bloß nicht der Herr Bierhoff!
Augustusrex 03.04.2019
5. Horst Hrubesch würde es können
Genau so gut kann das aber auch Silvia Neid. Eigentlich eine schwere Entscheidung. Eine Doppelspitze wäre eine Lösung. Da HH nicht darf, ist die Wahl leicht. Also Frau Neid nach vorn. Ich hoffe nur, dass sie gelassen genug ist, um alle Neider (tolles Wortspiel nicht wahr?) abtropfen zu lassen.
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