EM-Qualifikation Österreich feiert Junuzovic, England Rooney

Die englische Nationalmannschaft hat sich als erstes Team für die EM 2016 qualifiziert. Auf einem guten Weg ist auch Österreich. Die Schweiz dreht das Heimspiel gegen Slowenien dank Gladbachs Josip Drmic. Der Überblick über die Spiele in der EM-Qualifikation.

Österreicher Junuzovic (M.): Goldenes Tor gegen Moldawien
REUTERS

Österreicher Junuzovic (M.): Goldenes Tor gegen Moldawien


Wayne Rooney hat sich als Rekordtorschütze endgültig einen Platz in der Geschichte der englischen Nationalmannschaft gesichert. Beim 6:0 (2:0)-Erfolg in der EM-Qualifikation gegen San Marino erzielte der Stürmer sein 49. Länderspieltor und schloss zu Sir Bobby Charlton auf. Willkommener Nebeneffekt: England hat sich als erste Mannschaft neben Gastgeber Frankreich für die EM 2016 qualifiziert.

Das Team von Trainer Roy Hodgson führt die Tabelle der Gruppe E souverän mit 21 Punkten vor der Schweiz (15) an, auf Rang drei liegt Estland (10).

Schon in der 13. Minute erzielte Rooney das Rekordtor, der Angreifer von Manchester United verwandelte einen höchst umstrittenen Foulelfmeter sicher. Cristian Brolli verhinderte mit einem Eigentor vor dem einschussbereiten Rooney dessen 50. Länderspieltor (30. Minute). Die weiteren Tore erzielten Ross Barkley 15 Sekunden nach Anpfiff der zweiten Halbzeit (46.), Theo Walcott (68./78.) und der für Rooney eingewechselte Harry Kane (77.).

Schweiz - Slowenien 3:2 (0:1)

Die mit Bundesliga-Spielern gespickte Schweizer Nationalmannschaft hat mit späten Toren eine drohene Heimniederlage gegen Verfolger Slowenien in einen Sieg umgewandelt. Bis zur 80. Minute lagen die Gastgeber nach Toren von Milivoje Novakovic (45.) und Bostjan Cesar (48.) zurück.

Der eingewechselte Gladbacher Stürmer Josip Drmic sorgte für den Anschlusstreffer (80.), nur vier Minuten später traf Valentin Stocker zum 2:2 (84.). In der Nachspielzeit war es dann erneut Drmic, der den wichtigen Sieg unter Dach und Fach brachte. Am Dienstag müssen die Schweizer in England antreten.

Österreich - Moldawien 1:0 (0:0)

Die österreichische Nationalmannschaft hat mit einem knappen Heimsieg gegen Moldawien die Tabellenführung in der Gruppe G auf sieben Punkte ausgebaut und steht kurz davor, sich erstmals sportlich für eine Europameisterschaft zu qualifizieren. 2008 war die Alpenrepublik als Gastgeber automatisch dabei. Das Tor des Tages erzielte der Bremer Zlatko Junuzovic (52.).

Russland - Schweden 1:0 (1:0)

Der kommende WM-Gastgeber Russland hat hinter den Österreichern die Chance auf eine EM-Teilnahme gewahrt. Das Team des neuen Trainers Leonid Slutsky gewann durch ein Tor von Artjom Dsjuba 1:0 gegen den Tabellenzweiten Schweden (12 Punkte). Russland (11) hat sich damit bis auf einen Zähler an das Team von Stürmer Zlatan Ibrahimovic herangekämpft. Der Stürmer von Paris St. Germain musste angeschlagen ausgewechselt werden.

Spanien - Slowakei 2:0 (2:0)

In der Gruppe E gibt es weiterhin einen Dreikampf zwischen der Slowakei, Spanien und der Ukraine um die zwei direkten EM-Startplätze. Dabei hat der Titelverteidiger Revanche für die 1:2-Hinspielniederlage genommen und mit 18 Punkten die Tabellenführung vor den punktgleichen Slowaken übernommen.

Jordi Alba sorgte mit einem Kopfballtreffer für den perfekten Start (5.). Andres Iniesta verwandelte einen an Diego Costa verursachten Elfmeter (30.). Die Slowaken leisteten sich im Aufbauspiel zu viele Fehler und mussten froh sein, nicht noch höher verloren zu haben.

Ukraine - Weißrussland 3:1 (3:0)

Die Ukraine hat mit dem Heimsieg gegen Weißrussland die Chance auf die direkte EM-Qualifikation gewahrt. Artem Kravez brachte die Gastgeber früh in Führung (7.), Andrij Jarmolenko (30.) und Jewhen Konopljanka (40.) sorgten noch vor der Pause für die Entscheidung. Den Weißrussen gelang durch Sergey Kornilenko nur noch der Ehrentreffer (62./Elfmeter).

DIE WEITEREN ERGEBNISSE:

Luxemburg - Mazedonien 1:0
Estland - Litauen 1:0
Montenegro - Liechtenstein 2:0

krä



insgesamt 12 Beiträge
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Seite 1
rt2323 05.09.2015
1. eine Riesenleistung
da in Anbetracht der anderen Fußballgiganten in der Gruppe E
lullylover 05.09.2015
2. Wayne Rooney
schießt ein Tor gegen San Marino? Wayne wundert es da, wenn er dem Himmel dankt?
adubil 05.09.2015
3.
Englands (Zu)frühform ist ein running gag der Turniergeschichte.
voiceecho 05.09.2015
4. Glückwunsch...
Trotzdem ist in der Vorrunde Schluss, England ist schon lange keine Fussballmacht mehr, weil man lieber in der Premiere League lieber teure Spieler aus dem Ausland kauft anstatt eigne Talente zu fördern. Die Mannschaft hat keine solide Basis, man feiert seit Jahren nur den ewigen Talent "Rooney", aber bei jedem Turnier hat er ewig versagt.
ogniflow 05.09.2015
5. England
Bei den Buchmachern werden sie wieder 3. oder 4. Favorit werden.Eventuell werden sie sogar die Gruppenphase überstehen und dann gegen die erste halbwegs vernünftige Mannschaft rausfliegen.The same procedure... dann bei der WM (falls sie sich qualifizieren).
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