Rekordtransfer Ronaldo unterschreibt für sechs Jahre in Madrid

Der teuerste Transfer in der Geschichte des Fußballs ist endgültig perfekt: Cristiano Ronaldo hat bei Real Madrid einen Vertrag bis 2015 unterschrieben. Ein anderer Stürmerstar wird den spanischen Spitzenclub dagegen verlassen.


Hamburg - Er soll Real Madrid zurück an die Spitze der spanischen Liga schießen - und mindestens bis 2015 bei den "Königlichen" bleiben: Der Transfer von Cristiano Ronaldo, bislang in England bei ManU unter Vertrag, ist endgültig perfekt. "Real Madrid und Manchester United haben das endgültige Abkommen über den Transfer von Cristiano Ronaldo zum 1. Juli unterschrieben", teilte der Club auf seiner Internetseite mit.

Superstar Ronaldo (Archivbild): Vertrag in Madrid unterschrieben
REUTERS

Superstar Ronaldo (Archivbild): Vertrag in Madrid unterschrieben

Die Ablösesumme beträgt etwa 94 Millionen Euro - damit ist Ronaldo der teuerste Spieler in der Geschichte des Fußballs. Der portugiesische Stürmerstar hat nun einen lukrativen Sechs-Jahres-Vertrag unterschrieben: Das Gehalt des Angreifers wird künftig bis zu 13 Millionen Euro pro Saison umfassen. Ronaldo soll den Fans am 6. Juli im Bernabeu-Stadion vorgestellt werden.

Dass Ronaldo den Club vor Ablauf des Vertrags verlassen könnte, erscheint derzeit höchst unwahrscheinlich. Spanischen Medienberichten zufolge soll Real eine festgeschriebene Ablösesumme von einer Milliarde Euro in den Kontrakt eingebaut haben.

"Wir haben das gemacht, um vorzubeugen. Der Fußball entwickelt sich schnell. Wer weiß schon, was in vier oder fünf Jahren ist?", sagte Generaldirektor Jorge Valdano.

Dagegen wird der Argentinier Javier Saviola die Madrilenen verlassen und zu Benfica Lissabon wechseln. Die Ablösesumme soll fünf Millionen Euro betragen - nur etwas mehr als fünf Prozent der Summe, die Real für Ronaldo auf den Tisch legen musste.

hut/sid



insgesamt 136 Beiträge
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shokaku 11.06.2009
1.
Nur mit Offesivspielern wird das wieder nix. Real müsste auch mal was in die Defensive investieren, auch wenn man da keine Spieler mit hohem Glamourfaktor benötigt.
i_have_mh 11.06.2009
2. Zu viele Stars, NEIN!
Von Spielern wie Kaka, C.Ronaldo oder Ribery kann man nie genug bekommen, weil diese zu den besten 5 Spielern der Welt zählen. Die können nur schönen Fussball spielen! Es geht gar nicht anders. Von daher ist denke ich mal Real nächste Saison auf jeden Fall Favorit auf den Championsleague Titel
der_sachse 11.06.2009
3.
Vor allem frage ich mich, wie das Real refinanzieren wil. Wenn sich die UEFA mal einigen könnte, dass für die gesamten Ligen, welche am internationalen Wettbewerb teilnehmen, die gleichen Lizensierungsbedingungen gelten würden, dürfte es für eine deutsche Mannschaft nicht mehr so schwer sein, mal ein Endspiel zu erreichen. Schließlich wären dann die gesamten bisherigen Spitzenvereine der Champions League nicht mehr mit dabei. Ein Verein wie z.B. Valencia, mit mehr als 500 od. 600 Mio. € Schulden hätten in Deutschland längst keine Lizenz mehr. Ganz zu Schweigen von den italienschen u. einem großen Teil der englischen Vereine. Aber wie der Vorreder bereits gesagt hat, ohne eine ordentliche Defensive wird Real wieder keinen Blumentopf gewinnen, siehe damals die Galaktischen. Aber daran kranken die nun schon seit mehr als 10 Jahren.
Wunderläufer 11.06.2009
4. Pervers und unverantwortlich
Zitat von sysopDas ist ein Weltrekord: Für eine Ablösesumme von umgerechnet 93 Millionen Euro soll Cristiano Ronaldo von Manchester United zu Real Madrid wechseln. Wird Real damit wieder auf Erfolgskurs steuern? Klappt es diesmal mit der Millionentruppe der Stars?
Was Real da seit Jahren veranstaltet ist schon pervers und raubt mir jede Freude am Profifussball. Es rechnet sich zwar für den Verein, was aber sollen solche Summen für EINEN einzigen Spieler, wenn rundum Millionen von Arbeitnehmern froh um jeden noch so bescheidenen Arbeitsplatz sind.
cassavetes 11.06.2009
5.
Real macht anscheinend die gleichen Fehler, wie vor ein paar Jahren. Nur mit Stars wird das ein Strohfeuer sein. Dem Verein fehlt der lange Atem. Wie wär es mit einer anständigen Jugendarbeit.
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