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05. Juni 2012, 12:24 Uhr

Relegationsskandal

Hertha hält trotz Rekordstrafe an Kobiaschwili fest

Hertha BSC plant trotz der monatelangen Sperre gegen Lewan Kobiaschwili auch in der kommenden Saison mit dem Abwehrspieler. Der Georgier war am Montag vom Sportgericht des DFB wegen einer Tätlichkeit gegen Schiedsrichter Wolfgang Stark bis zum Ende des Jahres gesperrt worden.

Hamburg - Bundesliga-Absteiger Hertha BSC setzt trotz der Rekordsperre für Lewan Kobiaschwili weiter auf den Georgier. "Wir werden Kobi nicht fallen lassen, planen mit ihm für die Rückrunde", sagte der Berliner Manager Michael Preetz der "Bild"-Zeitung: "Er gehört weiterhin zum Kader und wird mittrainieren."

Kobiaschwili war am Montag vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen einer Tätlichkeit gegen Schiedsrichter Wolfgang Stark zu einer Sperre von siebeneinhalb Monaten bis zum 31. Dezember verurteilt worden.

"Ich werde dieses Urteil akzeptieren, damit ich weiter Fußball spielen kann. Meine Familie und ich haben in der letzten Zeit sehr gelitten, daher bin ich jetzt sehr froh, dass das Verfahren abgeschlossen ist", sagte Kobiaschwili.

Der Abwehrspieler hatte zugegeben, den Schiedsrichter nach dem chaotischen Relegations-Rückspiel am 15. Mai bei Fortuna Düsseldorf (2:2) geschlagen zu haben. Kobiaschwilis Vertrag in Berlin läuft noch bis Ende Juni 2013.

mib/sid

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