Rettung aus Finanzkrise Arabischer Investor steigt bei 1860 München ein

Zweitligist 1860 München und der jordanische Investor Hasan Ismaik haben sich nach langen Verhandlungen auf einen Kooperationsvertrag geeinigt. Die Zukunft im Profifußball scheint nun gesichert, die noch ausstehende Zustimmung der DFL gilt als sicher.

1860-Profis: Auch in der nächsten Saison in der Zweiten Liga
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1860-Profis: Auch in der nächsten Saison in der Zweiten Liga


Hamburg - Der 30. Mai wird in die Vereinsgeschichte von 1860 München eingehen. Am Montagabend einigten sich Vertreter des Clubs mit dem jordanischen Geschäftsmann Hasan Ismaik auf einen Einstieg, der entsprechende Kooperationsvertrag wurde laut Vereinspräsident Dieter Schneider unterschrieben. Zuvor hatte sich die Rettung des von der Insolvenz bedrohten Zweitligisten über Monate hingezogen.

Am Mittwoch müssen die Unterlagen für die Nachlizenzierung bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) eingegangen sein. Bis dahin muss Ismaik 18 Millionen Euro auf einem Treuhandkonto hinterlegt haben. Nach Angaben von Schneider wird die DFL am Montag über die Lizenz für die kommende Spielzeit entscheiden. Eine Zustimmung scheint aber nur noch Formsache, da der zweimal überarbeitete Vertrag zuvor bereits von der DFL akzeptiert wurde. "Wir sehen keine Riesenprobleme mehr", sagte Schneider.

Noch keine Einigung gibt es dagegen mit dem bisherigen Vermarkter IMG. Die Verhandlungen dauern offenbar noch an und sollen bis spätestens Ende Juni abgeschlossen werden. Ismaik will die Vermarktung des Traditionsvereins selbst in die Hand nehmen. Am Wochenende hatten sich die Münchner auch mit dem letzten Gläubiger, der Schwarzer Unternehmensgruppe, auf einen Teilverzicht der offenen Forderungen verständigt.

ged/dpa/sid

insgesamt 6 Beiträge
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silenced 31.05.2011
1. <->
Es ist faszinieren mit anzusehen wie sich arabische Investoren überall in der westlichen Welt einkaufen. Egal ob es Fussball ist oder Versorgungswesen oder Allerweltsdinge.
fettiz 31.05.2011
2. Ja, faszinierend
Zitat von silencedEs ist faszinieren mit anzusehen wie sich arabische Investoren überall in der westlichen Welt einkaufen. Egal ob es Fussball ist oder Versorgungswesen oder Allerweltsdinge.
Noch faszinierender ist es, welchen Schrott sie dabei teilweise kaufen... Der Investor kann 60 doch nur als Imagehülle sehen, welche komplett entkernt gehört.
beirutalumni 31.05.2011
3. prost
... Allerweltsdinge wie 17% an Volkswagen, siehe Katar..... ähhhh, Katar, da war doch was ... ach ja gekaufte WM. Na denn Prost allen Beteiligten.
vk64 31.05.2011
4. Alle gleich?
Zitat von beirutalumni... Allerweltsdinge wie 17% an Volkswagen, siehe Katar..... ähhhh, Katar, da war doch was ... ach ja gekaufte WM. Na denn Prost allen Beteiligten.
Hier geht es um einen jordanischen Geschäftsmann. Was hat das mit der WM-Vergabe an Katar zu tun, bitte schön?
Polar, 31.05.2011
5. 57, 58, 59, 60!
Zitat von fettizNoch faszinierender ist es, welchen Schrott sie dabei teilweise kaufen... Der Investor kann 60 doch nur als Imagehülle sehen, welche komplett entkernt gehört.
Nun ja - ausgezeichnete Jugendarbeit, die immer wieder sehr gute Bundesligaspieler hervorbringt, ein riesiges Fanpotenzial in München und im Umland, ein erstligareifer Werbewert und ne Menge Tradition... gibt schon noch deutlich uninteressantere Investments.
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