Krawalle beim Rhein-Derby Schmadtke befürchtet hohe Strafe

Nach dem Platzsturm in Mönchengladbach befürchtet der 1. FC Köln eine massive Bestrafung des Vereins durch den DFB. Laut Manager Jörg Schmadtke könnte dies sogar "existenzbedrohend" für den Klub werden.
Nach dem Rhein-Derby: Vermummte Köln-Fans auf dem Platz

Nach dem Rhein-Derby: Vermummte Köln-Fans auf dem Platz

Foto: Maja Hitij/ dpa

Hamburg - Kölns Manager Jörg Schmadtke befürchtet nach dem Platzsturm beim Spiel in Mönchengladbach ein hartes Durchgreifen durch den Deutschen Fußball-Bund. Im Interview mit der "Neuen Presse" sagte er: "Die Strafe wird massiv werden."

"Es ist nicht fünf vor zwölf, sondern kurz vor zwölf oder sogar zwölf Uhr. Es darf nicht mehr viel passieren, sonst wird es existenzbedrohend", so Schmadtke weiter. In einer ersten Maßnahme hatten die Kölner Anfang dieser Woche den Fanklub Boyz aus der AG Fankultur ausgeschlossen.

Nach dem Last-Minute-Gegentor im rheinischen Bundesliga-Derby bei Borussia Mönchengladbach (0:1) am vergangenen Samstag hatten vermummte Hooligans des 1. FC Köln den Platz im Borussia-Park gestürmt. Etwa 30 Randalierer in weißen Overalls durchbrachen die Absperrung, es kam zu Jagdszenen und Handgreiflichkeiten mit der Polizei und Ordnungskräften.

Schon während des Spiels waren die Anhänger der Gäste negativ aufgefallen: Wegen massiven Einsatzes von Pyrotechnik im Kölner Block wurde verzögert angepfiffen, in der zweiten Halbzeit musste Schiedsrichter Deniz Aytekin das Spiel für zwei Minuten unterbrechen.

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Rheinderby in Mönchengladbach: Randale nach dem Schlusspfiff

Foto: Federico Gambarini/ dpa
jop/sid/dpa
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