Twitter-Fehltritt Fan beleidigt - Ferdinand für drei Spiele gesperrt

Die Beleidigung eines Fans kommt Rio Ferdinand teuer zu stehen: Der Ex-Nationalspieler hatte die Mutter eines Anhängers bei Twitter als "Schlampe" bezeichnet. Er muss nun drei Spiele aussetzen und 32.000 Euro zahlen.
Ferdinand: Drei Spiele Sperre

Ferdinand: Drei Spiele Sperre

Foto: Scott Heavey/ Getty Images

Hamburg - Der frühere englische Fußballnationalspieler Rio Ferdinand ist wegen einer beleidigenden Äußerung bei Twitter für drei Spiele gesperrt worden. Der Verteidiger von den Queens Park Rangers hatte in einem Tweet die Mutter eines Fans als "Schlampe" bezeichnet. Zudem muss der 35-Jährige eine Geldstrafe von 25.000 Pfund (rund 32.000 Euro) zahlen.

Ferdinand ist nicht der erste Fußballprofi, der sich durch Tweets auch sportlich schadete. Der Schweizer Michel Morganella war bei Olympia 2012 in London von den Spielen ausgeschlossen worden, nachdem er nach einer 1:2-Niederlage seiner Mannschaft gegen Südkorea geschrieben hatte, er würde gerne alle Südkoreaner verprügeln.

Ferdinand plant, seine Karriere als Fußball-Profi nach dieser Saison zu beenden. "Ich habe keine Angst vor dem Karriereende. Wahrscheinlich nach dieser Saison. Ich freue mich darauf", sagte Ferdinand am Wochenende einem TV-Sender. Der 35-Jährige, der von 2002 bis 2014 bei Rekordmeister Manchester United gespielt hatte, liebäugelt mit einer Trainerlaufbahn.

Ferdinand begann seine Profikarriere 1996 bei West Ham United. Über Leeds United kam er für rund 36 Millionen Euro nach Manchester, wo er sechsmal englischer Meister wurde. Zudem gewann der Ausnahmeverteidiger einmal den FA-Cup sowie die Champions League und die Klub-WM.

Seine Karriere in der englischen Nationalmannschaft hatte er bereits im Mai 2013 beendet. In 81 Länderspielen erzielte er drei Treffer für die "Three Lions" und nahm an den Weltmeisterschaften 1998, 2002 und 2006 teil.

cte/sid
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