Nullnummer bei Debüt für Barça Mehr als ein Abseitstor war nicht drin für Lewandowski

Der Transfer von Robert Lewandowski verzückte Barcelona. Der erste Auftritt noch nicht: Gegen Rayo Vallecano gelang kein regulärer Treffer. In der Nachspielzeit geriet nach einem Platzverweis selbst das Remis in Gefahr.
Torloses Debüt: Robert Lewandowski verzweifelte mit dem FC Barcelona an Rayo Vallecano

Torloses Debüt: Robert Lewandowski verzweifelte mit dem FC Barcelona an Rayo Vallecano

Foto: IMAGO/Pressinphoto

Robert Lewandowski hat mit dem FC Barcelona zum Saisonstart in La Liga einen kleinen Dämpfer erlebt. Gegen den Madrider Stadtteilklub Rayo Vallecano kamen die Blaugrana im Camp Nou nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Kapitän Sergio Busquets wurde in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels vom Platz gestellt (90.+3).

Dabei konnte Trainer Xavi auf die meisten seiner Stars zurückgreifen: Erst am späten Freitagabend konnte der in großen Finanzproblemen steckende Klub aus Katalonien mit Lewandowski, Andreas Christensen, Raphinha und Franck Kessié einige seiner Sommerzugänge bei der Liga registrieren. Auch die Spielerlaubnis für Ousmane Dembélé und Sergi Roberto, die ihre Verträge im Sommer verlängert hatten, war lange ungewiss.

In seinem ersten Pflichtspiel nach seinem Wechsel vom FC Bayern München nach Spanien zeigte Lewandowski keine schlechte, aber eine unglückliche Partie: Ein vermeintliches Premierentor per Heber wurde aufgrund einer Abseitsstellung zurückgenommen (13.). Gegen die gut organisierte Rayo-Defensive fand Barça lange wenig Mittel, kurz vor der Halbzeitpause hatte Álvaro García für die Gäste sogar die beste Chance der ersten Hälfte (45.+3).

Erst gegen Spielende kam die Barça-Offensive stärker auf, auch Lewandowski hatte weitere Chancen, verfehlte das Tor aber zweimal knapp (82., 84.). Nach sieben Jahren blieb der zweimalige Weltfußballer damit erstmals wieder in einem Saisonauftaktspiel ohne Treffer.

Barcelona in der Schlussphase mit Problemen

In der acht Minuten dauernden Nachspielzeit hatte der FC Barcelona sogar Glück, das Spiel nicht noch aus der Hand zu geben: Erst sah Busquets seine zweite Gelbe Karte, nachdem er sich nach einem Ballverlust nur noch per Foul zu helfen wusste (90.+3). Dann jubelte Rayo für wenige Sekunden über ein vermeintliches Abstaubertor nach einer Parade von Marc-André ter Stegen – auch hier lag jedoch eine deutlich zu erkennende Abseitsstellung vor (90.+5), sodass es beim Remis blieb.

cev
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