Fifa-Weltfußballerwahl Lewandowski lächelt Messis Stimmabgabe weg

Robert Lewandowski wurde von zahlreichen Kollegen zum Fifa-Weltfußballer gewählt. Konkurrent Lionel Messi jedoch versagte ihm seine Stimme – der Bayern-Star hat gelassen darauf reagiert.
Robert Lewandowski

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Tobias Hase / dpa

Robert Lewandowski hat gelassen auf das Abstimmungsverhalten von Rivale Lionel Messi bei der Wahl zum Weltfußballer reagiert. »Die Frage muss an ihn gehen. Ich habe nichts falsch gemacht, dass er sauer auf mich sein kann, außer der sportlichen Sache, das ist etwas anderes, aber privat war hoffentlich alles okay«, sagte Lewandowski bei einer Medienrunde lächelnd. »Das war seine Entscheidung, ich respektiere das. Ich muss nichts Negatives sagen oder einfach sauer sein.«

Bayern Münchens Lewandowski war am Montagabend in Zürich zum zweiten Mal nacheinander zum Fifa-Weltfußballer gewählt worden. Der zweitplatzierte Messi von Paris Saint-Germain votierte für seine PSG-Teamkollegen Neymar und Mbappé sowie Real Madrids Karim Benzema. »Das liegt nicht auf meiner Seite«, meinte Lewandowski zum Abstimmungsverhalten Messis.

Robert Lewandowski und Fifa-Boss Gianni Infantino bei der Wahl zum Weltfußballer

Robert Lewandowski und Fifa-Boss Gianni Infantino bei der Wahl zum Weltfußballer

Foto: HAROLD CUNNINGHAM / AFP

Bei der Wahl durch den Weltverband waren zu gleichen Teilen die Nationaltrainer und Kapitäne der Auswahlmannschaften der Fifa-Mitgliedsverbände, ausgewählte Journalisten und Fans weltweit ausschlaggebend.

Messi wiederum hatte im vergangenen November knapp vor Lewandowski erneut den »Ballon d'Or« gewonnen. Das ist eine von der französischen Fachzeitung »France Football« durchgeführte Prestigewahl. »Jeder weiß, dass du letztes Jahr der Gewinner warst. Ich finde, France Football sollte dir den Preis für 2020 noch geben. Du hast ihn verdient und solltest ihn auch zu Hause haben«, hatte Messi damals gesagt. »Das war sehr nett von ihm«, entgegnete Lewandowski nun.

aha/dpa