Bayern München Rummenigge will Lewandowski in München halten

Robert Lewandowskis Berater hat dem SPIEGEL Gespräche mit Real Madrid bestätigt, nun reagiert Bayern-Boss Rummenigge: Die Münchner wollen den polnischen Nationalstürmer nicht ziehen lassen.

Robert Lewandowski
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Robert Lewandowski


Der Vorstandschef des FC Bayern, Karl-Heinz Rummenigge, hat angekündigt, seinen Top-Torjäger in München halten zu wollen. " Robert Lewandowski wird in der kommenden Saison bei Bayern München spielen. Da muss sich keiner Gedanken machen", sagte er dem "Kicker".

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Heft 22/2016
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Lewandowskis Berater Cezary Kucharski hatte dem Nachrichtenmagazin Der SPIEGEL zuvor bestätigt, Gespräche mit Real Madrid geführt zu haben. "Real Madrid ist vor einigen Wochen auf uns zugekommen, wir haben uns alles angehört", sagte Kucharski, der einer von zwei Beratern des 27 Jahre alten Weltklasse-Stürmers ist.

"Es ist ein großer, spannender Verein. Wir haben den FC Bayern darüber informiert, dass wir Gespräche mit Madrid geführt haben", sagte Kucharski weiter. Laut SPIEGEL soll Real einen Sechsjahresvertrag mit einem Gehalt von 25 Millionen Euro jährlich plus Erfolgsprämien geboten haben.

"Neuer Reiz"

Lewandowski war 2014 vom Ligarivalen Borussia Dortmund zu den Bayern gekommen. Er hat beim deutschen Rekordmeister noch einen Vertrag bis 2019 und besitzt keine Ausstiegsklausel. "Wir werden Robert Lewandowski nicht abgeben, egal, welches Angebot auf den Tisch kommt. Es gibt keine Schmerzgrenze bei Robert." Der Double-Gewinner versucht schon seit Monaten, den Kontrakt mit dem Bundesliga-Torschützenkönig der abgelaufenden Saison zu verlängern.

Nach eigener Aussage fühlen sich der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft und seine Frau in München wohl. Er sagte dem SPIEGEL aber auch: "Dass Real eine große Anziehungskraft auf jeden Fußballer hat, ist klar." Er sei jetzt seit sechs Jahren in Deutschland und habe hier alles gewonnen. "Manchmal muss man darüber nachdenken, ob es sinnvoll ist, einen neuen Reiz auszuprobieren."

bka/dpa



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mueller1 28.05.2016
1. Es gibt immer eine Schmerzgrenze
"Wir werden Robert Lewandowski nicht abgeben, egal, welches Angebot auf den Tisch kommt. Es gibt keine Schmerzgrenze bei Robert." So eine Aussage bedeutet lediglich, dass man es nicht nötig hat und aktuell nicht plant, Lewandowski zu verkaufen - was soll man auch sonst sagen. Trotzdem gibt es immer einen Preis, zu dem man verkaufen würde - nur liegt dieser nach so einer Aussage eben höher als nach einem "Wir werden uns mit Robert zusammensetzen, um über seine sportliche Zukunft zu sprechen".
Luxinsilvae 28.05.2016
2. Perfekt, ...
... Lewa für 70 Mio. ziehen lassen und dann Mario als falsche Neun. Aber warum bietet eigentlich Real und keiner der im TV-Geld schwimmenden PL-Clubs?
Prowler 28.05.2016
3.
Als FCB-Anhänger sage ich nur: Alles hat seinen Preis....... Beim richtigen Angebot, würde ich Lewi gehen lassen.
sanfernando 28.05.2016
4. Brauchen...
...die Münchener nicht einen Haufen Geld, um - wider Erwarten - Götze weiter bezahlen zu können...?
auweia 28.05.2016
5. Mario Götze
Also, die Hertha-Offensive könnte Herrn Götze sehr gut gebrauchen und ein Stammplatz wäre sicher.
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