Russischer Fußball Spielabbruch bedroht Zenits Meisterhoffnungen

Fanausschreitungen haben in der russischen Fußball-Liga zum Abbruch der Partie zwischen Zenit St. Petersburg und Dynamo Moskau geführt. Für St. Petersburg könnte der Platz-Sturm der eigenen Anhänger schwerwiegende Folgen haben.

Polizeikette in St. Petersburg: Platzsturm führt zum Spielabbruch
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Polizeikette in St. Petersburg: Platzsturm führt zum Spielabbruch


Hamburg - Ein Spielabbruch wegen Fanausschreitungen bedroht die Meisterhoffnungen von Zenit St. Petersburg in der russischen Fußball-Liga. Anhänger des Spitzenclubs stürmten beim Stand von 2:4 in der Heimpartie gegen Dynamo Moskau kurz vor Schluss den Rasen.

Dynamo-Verteidiger Wladimir Granat soll dabei zweimal ins Gesicht geschlagen worden sein, der Schiedsrichter brach die Begegnung daraufhin ab. Zuvor hatte auch der deutsche Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi ein Tor zur überraschenden Führung der Gäste beigesteuert.

Im spannenden Titeldreikampf lag Zenit vor dem vorletzten Spieltag mit 60 Punkten nur knapp vor den Moskauer Clubs Lokomotive (59) und ZSKA (58). Sollte die Partie am Grünen Tisch zugunsten Dynamo Moskaus gewertet werden, hat der Kuranyi-Klub mindestens den fünften Platz sicher und damit den Einzug in die Europa League. Zudem könnten Lokomotive Moskau und ZSKA Moskau an Zenit vorbeiziehen.

mib/dpa/sid



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