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24. März 2014, 11:06 Uhr

Schalke-Boss

Tönnies steht zu Putin und zu Gazprom

"Null Komma null zu beanstanden": Schalke-Chef Clemens Tönnies sieht keinerlei Auswirkungen der Krim-Krise auf den Sponsoren-Deal mit dem russischen Unternehmen Gazprom. Zu Russlands Präsident Wladimir Putin pflege er nach wie vor ein gutes Verhältnis.

Hamburg - Clubboss Clemens Tönnies von Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 fürchtet trotz der Krim-Krise keine Auswirkungen auf den Sponsor-Vertrag mit dem russischen Erdgas-Unternehmen Gazprom. Der 57-Jährige sieht die Russen als zuverlässige Partner. "Nein, ich sehe da überhaupt kein Problem, für mich ist da null Komma null zu beanstanden", sagte Tönnies der "Bild"-Zeitung.

Gazprom lässt sich sein Engagement bei den "Königsblauen" 17 Millionen Euro pro Jahr kosten. "Gazprom ist ein starker und zuverlässiger Partner, dem das Wohlergehen von Schalke am Herzen liegt", sagte der Schalker Aufsichtsratsvorsitzende.

Außerdem betonte der Fleisch-Unternehmer sein gutes Verhältnis zu Russlands Präsident Wladimir Putin. "Ich bin kein Weltpolitiker. Aber wir freuen uns, wenn wir uns sehen. Er erkundigt sich dann auch nach Schalke. Wir haben ein gutes Verhältnis - dazu stehe ich", so Tönnies.

Natürlich sei die russische Annexion der Krim aus deutscher Sicht ein Fehler. Doch nun dürfe die Eskalation nicht weitergehen. Dabei denke Tönnies, dass der Sport grundsätzlich aus der Weltpolitik herausgehalten werden sollte.

Die Schalker hatten bereits in der Vorwoche Forderungen des FDP-Europapolitikers Alexander Graf Lambsdorff nach einem Verzicht auf das Logo des russischen Energiekonzerns zurückgewiesen. Dazu hatte Lambsdorff den Verein angesichts des russischen Vorgehens auf der Krim aufgefordert.

aha/sid/dpa

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