Schalke-Angebot Weinzierl bleibt beim FC Augsburg

Die Entscheidung steht: Markus Weinzierl hat dem FC Schalke 04 abgesagt. Das hat der Berater des Trainers SPIEGEL ONLINE bestätigt. Damit bleibt der Coach beim Überraschungsteam aus Augsburg.

FCA-Coach Weinzierl: Weiter in Bayern
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FCA-Coach Weinzierl: Weiter in Bayern


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Er war der Wunschtrainer von Schalke 04, doch Markus Weinzierl hat sich gegen ein Engagement beim Klub aus dem Ruhrgebiet entschieden. Der 40 Jahre alte Coach will weiter beim FC Augsburg bleiben. Sein Berater Roman Grill bestätigte das SPIEGEL ONLINE: "Markus Weinzierl hat sich mit seiner Familie beraten und ist am Mittwochnachmittag zu der Entscheidung gekommen, dass ein solch kurzfristiger Wechsel zu Schalke nicht infrage käme."

Schalke-Manager Horst Heldt war nach der Trennung von Roberto Di Matteo auf der Suche nach einem neuen Trainer. Sein Profil: Der neue Coach müsse die Fans mit attraktivem Fußball begeistern, es werde kein Tabellenplatz als Saisonziel vorgeschrieben. Dabei rückte Weinzierl in den Fokus von S04. Und ihn hatte das Angebot offenbar ernsthaft interessiert, erste Gespräche hatte es nach Informationen von SPIEGEL ONLINE bereits Ende Mai gegeben. Doch der Zeitpunkt für einen Wechsel habe nicht gestimmt.

"Aber Schalke hat mit seinen Bemühungen ernsthaftes Interesse geweckt. Es hätte aber zu schnell gehen müssen. Deswegen hat er sich entschieden, in Augsburg zu bleiben", sagte Grill weiter. Erst im April hatte der FC Augsburg den Vertrag mit dem Trainer vorzeitig bis 2019 verlängert - allerdings mit einer Vereinbarung, dass im Falle eines für ihn interessanten Angebots eine vorzeitige Freigabe möglich sei. Eine Ablöse wäre für den 40-Jährigen dennoch fällig gewesen. Augsburgs Präsident Klaus Hofmann machte allerdings bereits klar, dass es sich dabei nur um eine "astronomische Summe" handeln könne.

Bei Schalke 04 dürfte damit der belgische Nationaltrainer Marc Wilmots wieder erste Option auf die Nachfolge von Di Matteo sein. Der ehemalige Schalker hatte eine Entscheidung über seine Zukunft für Freitag nach dem EM-Qualifikationsspiel Belgiens gegen Wales angekündigt. Auch für ihn müssten die Schalker eine Ablöse bezahlen. Die Ausstiegsklausel des 46-Jährigen soll bei zwei Millionen Euro liegen.

psk/zaf



insgesamt 44 Beiträge
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Seite 1
ambergris 10.06.2015
1.
Man kann Schalke nicht vorwerfen, dass sie es versucht haben. Man kann Weinzierl aber auch verstehen, warum er nicht angenommen hat...
gaxe04 10.06.2015
2. Weinzierl
wäre sicher eine gute Wahl gewesen aber ich denke das Wilmots die erste Wahl war ind noch bis Freitag bleibt. Natürlich muss Held aber verschiedene Kandidaten kontaktieren
svennzon 10.06.2015
3. Gut so!
Einwandfrei Herr Weinzierl! Respekt. Bei S04 kann man nicht 'alt' werden, egal wer kommt. Ich frag mich immernoch weshalb man J. Keller entlassen hat. HORST Heldt: Bitte abhauen!
alfonsjohannes 10.06.2015
4. seine entscheidung
schade für schalke gut für augsburg blöd nur dass so etwas immer öffentlich werden muss
braindead0815 10.06.2015
5. was bringen schon millionen, wenn
er nach 3 monaten wieder gefeuert wird? wer will mit soviel sportlicher inkompetenz (heldt) arbeiten, wenn er mit reuter wohl einen kongenialen partner hat. in augsburg kann weinzierl etwas aufbauen, vielleicht ständig sich unter den besten 10 platzieren. wird die nächste runde zeigen, wenn mit der EL die doppelbelastung kommt. in schalke wird so schnell keiner mehr anheuern, der auch nur ein bißchen reputation zu verlieren hat.
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