Schneespiel in den USA Costa Rica legt Einspruch ein

Die Bedingungen waren mehr als fragwürdig, abgebrochen wurde die Partie zwischen den USA und Costa Rica trotzdem nicht. Nun hat Costa Rica gegen die Wertung des WM-Qualifikationsspiels Einspruch eingelegt - die Fifa prüft den Fall.
US-Nationalspieler Cameron (l.): Unterstützung beim Kampf gegen die Schneemassen

US-Nationalspieler Cameron (l.): Unterstützung beim Kampf gegen die Schneemassen

Foto: MARK LEFFINGWELL/ REUTERS

Hamburg - Der Fußball-Weltverband Fifa prüft einen Protest Costa Ricas gegen das angeblich irreguläre Spiel in der nord- und mittelamerikanischen WM-Qualifikation gegen die USA (0:1) am Freitag in Denver/Colorado. Costa Rica fordert eine Wiederholung der Partie, die in einem heftigen Schneesturm zu Ende gespielt worden war.

Wie die Fifa mitteilte, würde "der Inhalt des Schreibens geprüft und zeitnah über weitere Schritte entschieden werden". Der Verband Costa Ricas führte vier Punkte an, die für den Protest sprächen. Unter anderem sei die Gesundheit der Spieler nicht mehr gewährleistet gewesen.

Außerdem sei der Ball auf dem schneebedeckten Boden nicht mehr gerollt, auch die Spielfeldmarkierungen wären nicht mehr erkennbar gewesen. Nach rund einer Stunde Spielzeit hatte Schiedsrichter Joel Aguilar aus El Salvador die Partie für drei Minuten unterbrochen, dann aber wieder fortgeführt.

Costa Ricas Trainer Jorge Luis Pinto hatte die Partie "eine Schande für den Fußball", genannt - allerdings erst, als die 0:1-Niederlage seines Teams feststand.

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