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28. Juli 2013, 11:34 Uhr

Sportlerehrung

Schweinsteiger ist der Fußballer des Jahres

Der FC Bayern München regiert: Bastian Schweinsteiger ist zum Fußballer des Jahres gewählt worden, seine Teamkollegen Franck Ribéry und Thomas Müller kamen auf die nächsten Plätze. Und auch die Trainerwahl wurde vom Meistermacher des FC Bayern entschieden.

Hamburg - Bastian Schweinsteiger ist Deutschlands Fußballer des Jahres 2013. Bei der 54. Wahl durch Sportjournalisten unter Federführung des Fachmagazins "Kicker" erhielt der Nationalspieler vom Triple-Gewinner Bayern München 92 von insgesamt 527 Stimmen. Schweinsteiger setzte sich damit hausintern gegen seine Mannschaftskollegen Franck Ribéry (87) und Thomas Müller (85) durch.

Trainer des Jahres ist Jupp Heynckes, der bei den Bayern den Platz auf der Bank für Josep Guardiola geräumt hat. Die Wahl zur Fußballerin des Jahres gewann Martina Müller, die mit dem VfL Wolfsburg ebenfalls das Triple gewonnen hatte.

Schweinsteiger zeigte sich von der Ehrung überrascht. "Das wundert mich schon ein wenig. Denn es gab Phasen, in denen relativ kritisch über mich berichtet wurde", sagte der 28-Jährige dem "Kicker". Er hob zudem die Bedeutung des Teams heraus: "Das ist auch ein Titel für die Mannschaft." Offiziell geehrt wird Schweinsteiger am 9. August vor dem Bundesliga-Auftaktspiel der Bayern gegen Borussia Mönchengladbach.

Die Bayern-Dominanz spiegelte sich auch in der Wahl. Neun Spieler der Top 15 kommen vom FC Bayern, fünf weitere von Borussia Dortmund, die das Champions-League-Finale gegen den Rekordmeister verloren hatten. In diese Phalanx brach nur Torschützenkönig Stefan Kießling von Bayer Leverkusen ein, der Sechster wurde. Vorjahressieger Marco Reus landete auf dem elften Platz.

Heynckes (383 Stimmen) sah die Auszeichnung als "wunderbaren Abschluss" seiner jahrzehntelangen Karriere. "Diese jetzige Ehrung rundet all das märchenhaft ab. Es sind Träume, die da Wirklichkeit wurden", sagte er. Zweiter wurde Christian Streich vom SC Freiburg mit deutlichem Abstand (77), es folgte BVB-Coach Jürgen Klopp (19).

Martina Müller ("Das war eine riesige Überraschung") setzte sich gegen Nationalstürmerin Celia Okoyino da Mbabi durch (117:70).

aha/sid

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