Bösartiger Tumor bei BVB-Profi Haller muss sich Chemotherapie unterziehen

Sébastien Haller sollte bei Borussia Dortmund eigentlich Erling Haaland ersetzen. Nun wird er dem Klub monatelang fehlen. Die Tumorerkrankung des Stürmers erwies sich als bösartig – die Suche nach Ersatz läuft.
Sébastien Haller beim BVB-Training

Sébastien Haller beim BVB-Training

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David Inderlied / Kirchner-Media / IMAGO

Die Tumorerkrankung bei Borussia Dortmunds Neuzugang Sébastien Haller hat sich als bösartig erwiesen. Die Diagnose teilte der BVB mit, zwölf Tage nach der Abreise des Nationalspielers der Elfenbeinküste aus dem Schweiz-Trainingslager am 18. Juli.

Für den 28-Jährigen ist damit eine Chemotherapie notwendig. Die Heilungschancen für den ehemaligen Frankfurter stehen laut Sportdirektor Sebastian Kehl »sehr gut«. Haller, den die Dortmunder für 30 Millionen Euro von Ajax Amsterdam als Ersatz für den zu Manchester City gewechselten Erling Haaland verpflichtet hatten, wird nun monatelang fehlen. Der BVB ist auf der Suche nach Ersatz.

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»Sébastien wird nun die bestmögliche Behandlung erfahren«, sagte Kehl einen Tag nach dem 3:0 am Freitagabend im DFB-Pokal beim TSV 1860 München. »Wir wünschen ihm und seiner Familie viel Kraft und Optimismus und sind in dieser schwierigen Zeit mit unseren Gedanken bei ihm.«

Haller war nach dem Befund Hodentumor aus dem BVB-Trainingslager in Bad Ragaz umgehend nach Dortmund zurückgereist, um in weiteren Untersuchungen Gewissheit zu bekommen. Wenige Tage später hatte er sich nach ersten Behandlungsschritten zuversichtlich via Twitter aus dem Krankenhaus gemeldet. Er gab sich generell kämpferisch und kündigte eine schnelle Rückkehr auf den Platz an.

Der BVB prüft bei aller Anteilnahme nun Optionen, einen Ersatz für das Sturmzentrum zu verpflichten. Haller, für mindestens 31 Millionen Euro als teuerster Angreifer der Vereinsgeschichte gerade erst von Ajax Amsterdam gekommen, soll eigentlich den zu Manchester City abgewanderten Topstar Erling Haaland ersetzen. Einziger zentraler Angreifer im Dortmunder Kader ist derzeit Youssoufa Moukoko, 17.

Kehl bestätigte nach dem DFB-Pokalspiel deshalb erneut, dass der BVB den Transfermarkt sondiert. »Die Suche läuft«, sagte er. Dortmund steht vor einem herausfordernden Bundesligastart mit Spielen gegen Bayer Leverkusen (6. August) und beim SC Freiburg.

ara/dpa/sid

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