Achter Meistertitel in Folge Juventus tröstet sich mit historischem Rekord

In der Champions League und im italienischen Pokal war für Juventus schon im Viertelfinale Schluss. Dafür konnten sie mit dem 2:1-Sieg gegen Florenz nun vorzeitig die Meisterschaft verteidigen.

Die Juve-Spieler feierten ihren Titelgewinn nach Abpfiff mit ihren Fans.
Marco Bertorello / AFP

Die Juve-Spieler feierten ihren Titelgewinn nach Abpfiff mit ihren Fans.


Vier Tage nach dem überraschenden Ausscheiden im Champions-League-Viertelfinale gegen Ajax Amsterdam hat sich Juventus die italienische Meisterschaft gesichert. Beim 2:1-Sieg (1:1) gegen die AC Florenz sorgten Linksverteidiger Alex Sandro (37. Minute) und ein Eigentor von Fiorentina-Kapitän Germán Pezzella (53.) für die vorzeitige Entscheidung in der Serie A. Zuvor war Juve durch ein Tor von Nikola Milenkovic in Rückstand geraten (6.).

Zum achten Mal in Folge haben die Turiner die Saison an der Spitze der italienischen Liga abgeschlossen. Das gelang bisher noch keinem Klub in den europäischen Top-5-Ligen. Nach 33 Spielen hat Juve 20 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten SSC Neapel und ist damit nicht mehr einzuholen.

Cristiano Ronaldo (links) von Juventus im Duell mit Kevin Mirallas von der Fiorentina.
Luca Bruno/DPA

Cristiano Ronaldo (links) von Juventus im Duell mit Kevin Mirallas von der Fiorentina.

Die meisten Treffer auf dem Weg zum Titel erzielte der portugiesische Superstar Cristiano Ronaldo (19 Tore in 26 Einsätzen), der vor der Saison nach Turin gewechselt war. Der fünfmalige Weltfußballer hat nun sowohl in England mit Manchester United, in Spanien mit Real Madrid als auch in Italien die Meisterschaft gewonnen.

Für Juventus gab es doppelten Grund zur Freude: Das Frauenteam sicherte sich ebenfalls die Meisterschaft in der Serie A. Es war der zweite Titel in Folge für Juve. Mit einem 3:0-Sieg gegen Verona entschieden die Turinerinnen den Titelkampf mit Florenz, das seinerseits gegen die AS Rom gewann und die Saison mit nur einem Punkt Rückstand auf Juventus beendete.

rae/mrk/dpa/sid



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Crom 20.04.2019
1.
Italien, Frankreich und vielleicht wieder Deutschland. Die nationalen Ligen leider unter der Dominanz der Platzhirsche. Kein Wunder, dass irgendwann die Super League kommt.
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