7,69 Sekunden Long erzielt schnellstes Tor der Premier-League-Geschichte

Die aktuelle Spielzeit wird beim abstiegsgefährdeten FC Southampton in keiner guten Erinnerung bleiben. Immerhin: Stürmer Shane Long sicherte sich kurz vor Saisonende noch einen persönlichen Erfolg.

Rekordhalter Shane Long
Glyn Kirk / AFP

Rekordhalter Shane Long


7,69 Sekunden waren am 35. Spieltag in Watford gespielt, da trafen die Gäste aus Southampton bereits zur Führung - schneller gelang das noch keinem Team in der Geschichte der Premier League. Verantwortlich für diesen Blitzstart war der irische Nationalstürmer Shane Long. Direkt nach dem Anstoß warf er sich in einen langen Ball des Gegners und lupfte den Abpraller über Watfords Torwart Ben Foster.

Mit seinem Tor brach Long einen Rekord, der seit dem Jahr 2000 Bestand hatte. Damals traf Ledley King nach 9,82 Sekunden für Tottenham Hotspur gegen Bradford.

Zum Sieg genügte Longs Treffer allerdings nicht: Andre Gray gelang der späte Ausgleich für Watford (90. Minute). Die Mannschaft des ehemaligen Leipzig-Trainers Ralph Hasenhüttl hat nach dem Remis als 16. sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Watford ist Siebter.

Die Bestmarke für das schnellste Tor der Bundesliga halten der damalige Hoffenheimer Kevin Volland (2015) und Leverkusens Karim Bellarabi (2014) mit jeweils neun Sekunden. In der spanischen Primera División traf Joseba Llorente für Real Valladolid 2008 nach 7,22 gegen Espanyol Barcelona. In Italiens Serie A war Piacenzas Paolo Poggi 2001 nach 8,1 Sekunden gegen die AC Florenz erfolgreich.

Im zweiten Premier-League-Spiel des Abends gelang Tottenham ein wichtiger Sieg. Die Spurs gewannen durch einen späten Treffer von Christian Eriksen (88.) 1:0 gegen Brighton & Hove und festigten so ihren dritten Platz.

tip/mon/sid



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bcpt8 24.04.2019
1.
Shane Long - 2015 auch mal der EM-Quali-Schreck für 'schland, als er kurz nach seiner Einwechslung das 1:0 zum ersten Pflichtspielsieg der Iren gegen Deutschland markierte. Die Löw-Truppe richtete es dann im letzten Spiel mit einem knappen 2:1-Sieg zu Hause gegen Georgien. Die Iren qualifizierten sich über die Play-offs und schafften es immerhin bis ins EM-Achtelfinale.
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