Sieg in der Europa League Frankfurt gelingt die Kür gegen Nikosia

Mit einem Sieg hat Frankfurt die Gruppenphase der Europa League beendet. Obwohl die Mannschaft bereits vor der Partie Platz eins sicher hatte, gewann die Eintracht ihr Heimspiel gegen Apoel Nikosia. Dabei hätte der Sieg noch deutlich höher ausfallen können.

Frankfurts Schröck (Mitte): Treffer gegen Nikosia
AFP

Frankfurts Schröck (Mitte): Treffer gegen Nikosia


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Hamburg - Nach der Pflicht nun die Kür: Eintracht Frankfurt hatte den Sieg in der Gruppe F schon vor der Partie sicher, nun wollte das Team von Coach Armin Veh das letzte Europa-League-Gruppenspiel gegen Apoel Nikosia auch noch gewinnen. Das gelang - der Bundesligist siegte gegen den amtierenden zypriotische Meister 2:0 (0:0). Die Tore für die Eintracht erzielte Stefan Schröck in der 68. Minute und Constant Djakpa (77. Minute) Nikosia scheidet dagegen aus. Maccabi Tel Aviv folgt Frankfurt durch ein 1:0 (0:0) gegen Girondins Bordeaux in die Zwischenrunde.

"Insgesamt wird durchgewechselt", hatte Veh vor dem Spiel angekündigt. Im Gegensatz zur letzten Bundesliga-Partie gegen Hoffenheim hatte er sein Team auf gleich acht Positionen umgestellt und zahlreichen Ergänzungsspielern eine Chance gegeben. Die wollten sie offenbar nutzen.

Die Eintracht dominierte die Partie von Anfang an und hatte die erste Möglichkeit. Srdjan Lakic kam nach knapp sechs Minuten aber nicht mehr an den Ball. Nikosias Torhüter Dionisios Chiotis hatte die Hereingabe von Schröck abfangen können. In der 16. Minute war es erneut Schröck von rechts, der den in der Mitte freistehenden Jan Rosenthal bediente. Der Stürmer schoss den Ball aber über das Tor.

Die dritte gute Möglichkeit hatte Marco Russ nach einem Eckstoß (22.), als der Ball plötzlich vor dem Mittelfeldspieler lag. Sein Schuss konnte aber von der Nikosia-Abwehr ins Aus geklärt werden. Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte erspielte sich die Eintracht, die in der Liga seit zehn Spielen auf einen Sieg wartet, zahlreiche gute Möglichkeiten - einzig ein Treffer wollte nicht fallen. Das lag vor allem am starken Apoel-Schlussmann Chiotis, der noch zwei Schüsse von Takashi Inui (38./45.+1) hielt.

Nikosia, das für eine Chance auf das Weiterkommen unbedingt einen Sieg gebraucht hätte, gelang dagegen im Spiel nach vorne kaum etwas. Die einzige Chance in der ersten Hälfte hatte Pieros Sotiriou (42.). Sein Schuss aus knapp fünfzehn Metern ging aber rechts am Tor vorbei.

Schröck erlöst die Eintracht

Zu Beginn der zweiten Halbzeit war es erneut Inui, der die Frankfurter Führung auf dem Fuß hatte. Der Japaner legte sich die Flanke von Russ (47.) aber zu weit vor, erneut konnte Torhüter Chiotis klären. Nikosia spielte nun etwas schneller nach vorne, gute Möglichkeiten waren für den derzeit Sechsten der zypriotischen Division A aber nicht drin.

Die Eintracht beschränkte sich auf schnelles Umschaltspiel und lauerte auf Konter. Und hatte weiterhin die besseren Möglichkeiten. Lakic köpfte einen Ball nach Flanke von Schröck aus knapp sechs Metern Entfernung direkt in die Arme von Chiotis. Auf der Gegenseite wurde Eintrachts-Torhüter Felix Wiedwald erstmals ernsthaft geprüft. Mit einem tollen Reflex faustete er den Kopfball von Vinicius aber von der Linie.

Mit der Führung erlöste dann Schröck die Eintracht: Nach Flanke von Djakpa köpfte er ins Netz (68.) von Nikosia, Keeper Chiotis war zuvor am Ball vorbeigelaufen. Das zweite Frankfurter Tor erzielte dann Djakpa selbst. Der Linksverteidiger versenkte einen Freistoß aus knapp 16 Metern und zirkelte den Ball über die Mauer unhaltbar ins Tor.

Nach den Treffern war der Wille von Nikosia endgültig gebrochen. Mit nur einem Sieg aus sechs Spielen verabschiedet sich das Team von Trainer Georgios Donis, der in Frankfurt geboren wurde, aus der Europa League. Der nächste Gegner der Eintracht in der K.o-Phase wird am kommenden Montag ausgelost.

Eintracht Frankfurt - Apoel Nikosia 2:0 (0:0)
1:0 Schröck (68.)
2.0 Djakpa (77.)
Frankfurt: Wiedwald - Celozzi, Russ, Anderson, Djakpa, Schröck, Flum, Barnetta (62. Kittel), Inui (79. Bakalorz) - Lakic (69. Joselu), Rosenthal
Nikosia: Chiotis - Solomou, Borda, Guilherme, Antoniades (64. Japones) - Morais (46. Vinicius) - Sotiriou, Charalambides (46. Manduca), Artymatas, Alexandrou - Sheridan
Schiedsrichter: Studer (Schweiz)
Zuschauer: 32.400
Gelbe Karten: Schröck (35.) - Solomou (37.), Vinicius (64.), Japones,(81.)

joe



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Seite 1
milhouse_van_h. 12.12.2013
1.
Glückwunsch an die Eintracht. Eigentlich an die B-Elf der Eintracht. Jetzt eine gute Kombination aus A- und B-Elf schaffen und dann geht es auch in der Bundeslige wieder aufwärts.
tylerdurdenvolland 12.12.2013
2. Also ich finds toll....
Zitat von milhouse_van_h.Glückwunsch an die Eintracht. Eigentlich an die B-Elf der Eintracht. Jetzt eine gute Kombination aus A- und B-Elf schaffen und dann geht es auch in der Bundeslige wieder aufwärts.
...gegen wen haben sie gewonnen? Ach ja? Na denn, das wär doch die Lösung, oder? Die Eintracht spielt ab nächster Saison in der zypriotischen ersten Liga! Da kommen die dann endlich mal wieder ganz gross raus!
nozron101 12.12.2013
3. forza Sge
Glückwunsch der Eintracht. hoffe am Montag auf einen attraktiven aber schlagbaren Gegner. Wäre schön wenn die Eintracht weit kommt
hfftl 13.12.2013
4. .
Zitat von tylerdurdenvolland...gegen wen haben sie gewonnen? Ach ja? Na denn, das wär doch die Lösung, oder? Die Eintracht spielt ab nächster Saison in der zypriotischen ersten Liga! Da kommen die dann endlich mal wieder ganz gross raus!
Warum dann nicht in der französischen? Schließlich haben sie Bordeaux auch zweimal geschlagen. Und da Bordeaux in der Gruppe noch schlechter abgeschnitten hat als Nikosia, dürfte ja - nach Ihrem verqueren Fußballverständnis - der Eintracht die französische Meisterschaft und damit die Teilnahme an der Champions League sicher sein.
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