Bundesliga-Übertragungsrechte Sky ist bereit für einen neuen Rekorddeal

Die Fußballbundesliga bleibt für den Bezahlsender Sky ein profitables Geschäft. Dementsprechend tief will der Medienkonzern für die Übertragungsrechte in die Tasche greifen. Für die Bundesliga wird ein neuer Rekorddeal erwartet.
Jeremy Darroch: Für den Sky-Chef ist die Bundesliga ein profitables Geschäft

Jeremy Darroch: Für den Sky-Chef ist die Bundesliga ein profitables Geschäft

Foto: Warren Allott/ AFP

Der TV-Bezahlsender Sky sieht sich für den Kampf um die Übertragungsrechte der Fußball-Bundesliga ab der Saison 2017/2018 gewappnet. "Wir haben Appetit auf Investitionen", sagte Sky-Chef Jeremy Darroch der "Süddeutschen Zeitung". Demnach sei der Bezahlsender auch künftig bereit, für die Fernsehrechte viel Geld auszugeben.

Der Medienkonzern muss derzeit für den neuen Bieterwettstreit ab April 2016 keine Konkurrenz fürchten und gibt sich dementsprechend zuversichtlich: "Wir werden unser Bestes geben und hoffentlich wieder zum Zuge kommen", sagte Darroch, der die Rechte an der Bundesliga als "bedeutend" für Sky bezeichnete.

Vergangenen Monat erst hatte Sky die Übertragungsrechte an der englischen Premier League für die Rekordsumme von 6,9 Milliarden Euro ersteigert. Seitdem gibt es in Deutschland eine Debatte darüber, wie die Bundesligaklubs mehr TV-Gelder erhalten können. In Deutschland läuft der aktuelle Fernsehvertrag 2017 aus. Dieser Vierjahreskontrakt ist mit 2,51 Milliarden Euro dotiert.

Sollte sich Sky erneut die Rechte sichern, könnte der Preis für das komplette Rechtepaket erstmals eine Milliarde Euro pro Saison übersteigen. Derzeit bezahlt Sky pro Spielzeit durchschnittlich 485,7 Millionen Euro.

mku/sid/dpa
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