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Interner Bericht zur Sommermärchen-Affäre »Beträchtliche Geldbeträge«, »Stimmverhalten massiv beeinflusst«

Der DFB-Untersuchungsbericht zur Vergabe der Fußball-WM 2006 fällt den Verbandsintrigen zum Opfer und soll unter Verschluss bleiben – dem SPIEGEL liegt er vor. Das klare Urteil: Das Turnier in Deutschland war gekauft.
aus DER SPIEGEL 33/2021
Fans bei Public Viewing in Berlin 2006: »Stimmverhalten massiv beeinflusst«

Fans bei Public Viewing in Berlin 2006: »Stimmverhalten massiv beeinflusst«

Foto: Maurice Weiss/ OSTKREUZ

Das Sommermärchen: Traum und Trauma des deutschen Fußballs. So farbig die Erinnerungen an die WM 2006, so dunkel ist das Kapitel, wie sie ins Land geholt wurde. Seit 2015 lastet die Frage auf dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), ob auch die Deutschen geschmiert haben.

Damals hatte der SPIEGEL ominöse Zahlungen enthüllt, die für eine schmutzige Bewerbung sprachen. Nachdem 2016 die Anwaltskanzlei Freshfields in einer Untersuchung für den DFB die Antwort schuldig blieb, sollte nun ein letzter Versuch Klarheit schaffen.

Die Beratungsfirma Esecon hatte den Auftrag, noch einmal jeden Stein umzudrehen, um für den krisengeschüttelten Verband einen Schlussstrich unter die Vergangenheit zu ziehen.

Aus: DER SPIEGEL 33/2021

Der gebremste Mann

Nach wie vor ist die Erziehungsarbeit in deutschen Haushalten ungleich verteilt. Ausgerechnet jene Väter, die sich für ihre Familien stark engagieren, stoßen häufig auf ein unterschätztes Hindernis: Mütter, die nicht loslassen wollen. Neue Väter, sagen Experten, kann es nur geben, wenn auch die Frauen ihre Rolle in der Familie verändern.

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Mittlerweile liegt das Ergebnis vor, der SPIEGEL enthüllt, was in dem 126-Seiten-Bericht steht, der eigentlich unter Verschluss bleiben soll. Das Fazit ist eindeutig: Es wurde für Stimmen gezahlt.

Die Ermittler sehen Freundschaftsspiele der Nationalelf und des FC Bayern München als Schmiergeldschiene für Fifa-Funktionäre. Das Geld soll unter anderem in Form überhöhter Fernsehgelder aus der Schatulle des Medien-Moguls Leo Kirch in ihr Umfeld geflossen sein.

Eine Auflösung, die den Bayern offenbar nicht gefällt: Sie haben sich gegen die Veröffentlichung des Berichts ausgesprochen.

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