Sonntagsspiel Freiburg und Frankfurt trennen sich torlos

Wenig Chancen, keine Tore: Das Duell zwischen Frankfurt und Freiburg war geprägt von Zweikämpfen und Fehlpässen. Auch die beiden Top-Stürmer der Teams konnten sich nicht in Szene setzen. Dennoch waren beide Mannschaften überaus zufrieden.

SC-Trainer Dutt: Nur Null-zu-Null im Spiel gegen Frankfurt
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SC-Trainer Dutt: Nur Null-zu-Null im Spiel gegen Frankfurt


Hamburg - Eintracht Frankfurt bleibt im Jahr 2011 weiter ohne Bundesligatreffer, hat sich beim 0:0 gegen den SC Freiburg aber ein Unentschieden erarbeitet. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge holte die Eintracht damit den ersten Punkt in der Rückrunde. Die Freiburger sind seit mittlerweile sieben Partien ungeschlagen und liegen auf Tabellenplatz sechs.

"Wir können mit dem Punkt leben. Wenn man die 90 Minuten sieht, war es ein gerechtes Unentschieden", sagte Freiburgs Cedric Makiadi: "So wie das bis jetzt gelaufen ist, ist es sensationell. Es entwickelt sich hier super."

Frankfurts Kapitän Patrick Ochs haderte vor allem mit den vergebenen Möglichkeiten: "Vielleicht hätten wir gewinnen können, aber wenigstens haben wir uns Chancen kreiert. Wir haben aggressiv gespielt, mit viel Leidenschaft."

Die rund 22.000 Zuschauer sahen zunächst jedoch überhaupt keine Chancen. Weder die Freiburger noch die Frankfurter waren in der Offensive gefährlich, die Defensivreihen beider Teams hatten das Geschehen im Griff. Die Langeweile wurde nur gelegentlich durch Fouls und kleine Streitigkeiten über die Entscheidungen von Schiedsrichter Florian Meyer unterbrochen.

Die Gastgeber agierten ohne Kreativität im Offensivspiel. Den Frankfurtern fiel im Angriff auch nicht viel mehr ein. Von den Top-Torjägern Papiss Cisse und Theofanis Gekas war nichts zu sehen. Erst in der 22. Minute erspielten sich die Gäste die erste Gelegenheit der Partie. Patrick Ochs scheiterte aus kurzer Distanz mit einer Direktabnahme am Freiburger Torwart Oliver Baumann.

Auf eine Chance der Gastgeber warteten die Fans in der ersten halben Stunde vergeblich. Erst ein Schuss von Maximilian Nicu sorgte für ein wenig Gefahr vor dem Frankfurter Tor (32.). Die beste Möglichkeit hatte Ochs, der den Ball über die Latte setzte (43.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten sich die Freiburger ein wenig steigern, Torgefahr strahlte die Mannschaft von Trainer Robin Dutt aber zunächst nicht aus. Erst in der 57. Minute hatten die Frankfurter Glück, dass der Distanzschuss Makiadis knapp über die Querlatte strich. Sieben Minuten später fiel Gekas bei einem Kopfball das erste Mal auf.

Kurz darauf machte auch Cissé auf der Gegenseite erstmals auf sich aufmerksam: Der Senegalese konnte den Ball aus kurzer Distanz per Kopf aber nicht über die Linie bringen (66.). Makiadi sorgte mit einem Kopfball noch einmal für ein wenig Aufregung (75.). Der Frankfurter Maik Franz traf zudem die Latte (79.).

SC Freiburg - Eintracht Frankfurt 0:0
Freiburg:
Baumann - Mujdza, Barth, Butscher, Bastians - Makiadi (85. Reisinger) - Abdessadki (65. Jendrisek), Rosenthal (79. Daniel Caligiuri), Flum, Nicu - Cisse
Frankfurt: Nikolov - Jung, Franz, Russ, Tzavellas - Schwegler - Ochs, Caio, Meier, Köhler (78. Halil Altintop) - Gekas (90.+1 Fenin)
Schiedsrichter: Meyer
Zuschauer: 21.900
Gelbe Karten: - Meier (3), Franz (6)

luk/dpa/sid



insgesamt 4 Beiträge
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Seite 1
meta_morfos 06.02.2011
1. ...
Was sollen wir denn hier diskutieren? User brot-und-spiele, bitte melden :)
rehabilitant 06.02.2011
2. Kein Bedarf
Zitat von sysopWenig Chancen, keine Tore: Das Duell zwischen Frankfurt und Freiburg war geprägt von Zweikämpfen und Fehlpässen. Auch die beiden Top-Stürmer der Teams konnten sich nicht in Szene setzen. Dennoch waren beide Mannschaften überaus zufrieden. http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,743850,00.html
Zwei mittelmäßige Bundesligisten trennen sich mit einem mittelmäßigen 0:0. Wenig aufregend.
Herzbubi 07.02.2011
3. Hamburger Sichtweise
sicher war dieses Spiel kein "Leckerbissen". Wäre das Hamburger Derby ähnlich verlaufen: dem "Hamburger Spiegel" wären viele Höhepunkte und Aspekte aufgefallen: Wetten wir? Schaut euch einfach neutral das Nachholspiel an und seht danach die Berichterstattung im "Hamburger Spiegel". Oder schaut einfach zurück wie der Spiegel versucht hat dieses unbedeutende Stadtderby mit dem Revierderby gleich zu setzten: Lächerlich. Wenn der Spiegel so weiter macht wird er irgend wann nur noch im Norden gelesen. Eigendlich schade!
freelucky123 07.02.2011
4. berichterstattung
Leider wird der SC immer wieder unterschätzt, im moment ist der SC klar die Nummer 1 in Baden-Würtemberg! Nur berichtet darüber wiedermal niemand, wenn man sich die Sportbild kauft wird über jede Zweitligamannschaft mehr berichtet als über den LETZTEN Sportverein der ersten udn zweiten Bundesliga! Freiburg hat das was Dortmund, Mainz und andere jetzt weiterführen vor einigen Jahren begonnen: einfach nur Fussball spielen! Aber es scheint spannender über Bayern, Machtspile und die Verletzungen irgendwelcher Stars zu berichten, als über den Sport selbst ...
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