Champions-League-Sperre BVB-Trainer Klopp verzichtet auf Berufung

Borussia Dortmund muss im kommenden Gruppenspiel der Champions League erneut auf Trainer Jürgen Klopp an der Seitenlinie verzichten. Der Coach wird gegen die Sperre durch die Uefa keine Berufung einlegen.

BVB-Trainer Klopp: "Ich stehe zu meiner Verantwortung"
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BVB-Trainer Klopp: "Ich stehe zu meiner Verantwortung"


SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - London calling: Für Borussia Dortmund geht es am kommenden Champions-League-Spieltag erstmals nach dem verlorenen Finale gegen Bayern München (1:2) wieder in die englische Hauptstadt, Gegner ist der FC Arsenal. Erneut nicht an der Seitenlinie ist dabei Trainer Jürgen Klopp.

Wie der BVB mitteilte, verzichtet der Coach nach der Sperre durch die Uefa auf sein Berufungsrecht und wird somit keine Rechtsmittel gegen die Entscheidung der Kontroll- und Disziplinarkammer des europäischen Dachverbandes einlegen. Klopp muss die Partie von der Tribüne verfolgen.

"Mein Hauptmotiv ist, dass ich nicht den Eindruck erwecken möchte, mein eigenes Fehlverhalten zu bagatellisieren oder davon ablenken zu wollen. Ich stehe zu meiner Verantwortung und akzeptiere schweren Herzens die Entscheidung", erklärte Klopp in einer schriftlichen Mitteilung des BVB. Die Uefa hatte Klopp nach seinem Wutanfall beim Spiel in Neapel am 18. September für insgesamt zwei Spiele gesperrt.

Betreut wird die Mannschaft in London wie schon gegen Olympique Marseille erneut von Co-Trainer Zeljko Buvac. "Ich habe vollstes Vertrauen in Zeljko und seine Arbeit. Er ist der beste Trainer, den ich in meinem Leben je kennengelernt habe", sagte Klopp.

chp/sid

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