Spielmanipulation Haftstrafen für Wettbetrüger geplant

Für Wettbetrug und Spielmanipulation soll es in Zukunft bis zu fünf Jahre Haft geben. Das geht laut mehreren Medien aus einem Gesetzentwurf von Bundesjustizminister Heiko Maas hervor, über den das Kabinett am Mittwoch entscheiden soll.

Miniaturfußballspieler auf einem Wettschein
picture alliance / dpa

Miniaturfußballspieler auf einem Wettschein


Sportlern, Trainern und Schiedsrichtern sollen künftig bei Wettbetrug und Spielmanipulation Haftstrafen von bis zu drei Jahren drohen. In besonders schweren Fällen sogar bis zu fünf Jahre. Das geht aus einem Gesetzentwurf von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hervor, der an diesem Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden soll und der den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" sowie der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

In dem Papier wird darauf verwiesen, dass bisher eine strafrechtliche Verfolgung von Sportwettbetrug nach geltendem Recht "nur unzureichend möglich" sei. Mit dem Gesetzentwurf sollen nun die Lücken geschlossen werden.

In dem Entwurf heißt es weiter: "Sportwettbetrug und Manipulationen von berufssportlichen Wettbewerben beeinträchtigen die Integrität des Sports und schädigen in betrügerischer Weise das Vermögen anderer."

bka/dpa



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Seite 1
jj2005 05.04.2016
1. Integriwas?
"...beeinträchtigen die Integrität des Sports": der war gut, da hat sicher auch Uli herzlich gelacht ;-)
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