Aussprache nach Pöbel-Attacke "Rudi und der Herr haben den Vorfall ausgeräumt"

Rudi Völler und ein Bayer-Anhänger hatten sich vergangene Woche heftig angepöbelt. Jetzt gab es ein Treffen in einer Fankneipe.

Bayer-Sportdirektor Völler: "Angenehm und konstruktiv"
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Bayer-Sportdirektor Völler: "Angenehm und konstruktiv"


Sportchef Rudi Völler vom Fußballbundesligisten Bayer Leverkusen hat sich am Dienstagabend nach den jüngsten Verbalattacken zu einer Aussprache mit Vertretern der Fanszene getroffen. Dies berichten Kölner Medien.

Beim Treffen in einer Fankneipe nahe der Leverkusener Arena soll auch der Fan anwesend gewesen sein, den Völler nach dem 1:1 bei Bate Borissow in der vergangenen Woche am Flughafen in Minsk als "Pisser" beleidigt haben soll.

"Rudi und der Herr haben darüber gesprochen und den Vorfall aus dem Weg geräumt", sagte Fandirektor Meinolf Sprink dem "Kölner Express". Die Gesprächsatmosphäre sei angenehm und konstruktiv gewesen. "Wir üben jetzt den Schulterschluss", so Völler.

aha/sid



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brooklyner 02.12.2015
1.
Warum sich ein Profi mit dem zündelnden Fankurvenpöbel überhaupt unterhält, wird sich mir nie erschliessen. Das gibt diesen Verlierern doch auch noch die Illusion irgendeine Relevanz zu haben. Es gibt genügend normale Fans, die ins Stadion kommen, um sich ein Spiel anzusehen - und zwar als zahlender Gast. Aber diese Annahme, als Ultrafan irgendein Recht auf Mitsprache zu haben, finde ich immer etwas drollig.
montezuma09 02.12.2015
2. Spitzenmeldung...
Ein Rudi Völler unterhält sich in einer Kneipe mit einem Fan. Hammer!
lionffm 02.12.2015
3. zahlender gast
an brooklyner: zahlen die Leute in der Kurve also nix wenn sie ins Stadion gehen? Sie tun hier so als ob das Menschen zweiter Klasse sind. Und das nennt sich Faschismus. einfach mal drüber nachdenken. Die Kurve macht die Stimmung und nicht die anderen. Man kann von den Ultras halten was man will, aber ohne sie wäre fussball doch total langweilig. Wenn man nicht damit klarkommt, dass die Sprache im Stadion auf den rängen teilweise sehr heftig in der Emotion werden kann, sollte man Zuhause auf der Couch bleiben oder sich eine andere Sportart suchen. Aber Hauptsache hier mal wieder elitär rumgelabert von Sachen von denen man keine Ahnung hat. erbärmlicher geht's nimmer
doc.burton 02.12.2015
4.
Zitat von brooklynerWarum sich ein Profi mit dem zündelnden Fankurvenpöbel überhaupt unterhält, wird sich mir nie erschliessen. Das gibt diesen Verlierern doch auch noch die Illusion irgendeine Relevanz zu haben. Es gibt genügend normale Fans, die ins Stadion kommen, um sich ein Spiel anzusehen - und zwar als zahlender Gast. Aber diese Annahme, als Ultrafan irgendein Recht auf Mitsprache zu haben, finde ich immer etwas drollig.
Drollig ist viel mehr, wie man hier auf den Fan einprügelt, während der feine Herr Völler sich zum wiederholten Male der Gossensprache bedient. Den Fans muss keine Illusion gegeben werden, denn dass Fans Relevanz haben, zeigt sich seit über 100 Jahren Woche für Woche, ob das nun einem passt oder nicht. Aber nun gut, hauen Sie ruhig weiter auf den bösen Fan ein, während sich Herr Völler weiterhin unter aller Sau benimmt, kein Wunder, dass dieser Verein nie etwas holt.
Lische 02.12.2015
5. Hoppla
Zitat von lionffman brooklyner: zahlen die Leute in der Kurve also nix wenn sie ins Stadion gehen? Sie tun hier so als ob das Menschen zweiter Klasse sind. Und das nennt sich Faschismus. einfach mal drüber nachdenken. Die Kurve macht die Stimmung und nicht die anderen. Man kann von den Ultras halten was man will, aber ohne sie wäre fussball doch total langweilig. Wenn man nicht damit klarkommt, dass die Sprache im Stadion auf den rängen teilweise sehr heftig in der Emotion werden kann, sollte man Zuhause auf der Couch bleiben oder sich eine andere Sportart suchen. Aber Hauptsache hier mal wieder elitär rumgelabert von Sachen von denen man keine Ahnung hat. erbärmlicher geht's nimmer
Es geht nur um die simple Feststellung, dass man aus dem "Fan"-Dasein keinerlei Mitbestimmungsrechte ableiten kann - weder als "Normalo" noch als "Ultra". Als Vereinsmitglied könnten Sie Mitbestimmungsrechte im Rahmen der Vereinssatzung ableiten - auch egal, ob "Ultra" oder "Normalo". Ansonsten können Sie hingehen oder zu Hause bleiben. Und zu der sogenannten Stimmung, die durch die Ultras im Stadion gemacht wird, kann man auch geteilter Meinung sein. Ich persönlich finde das Dauergetrommle und Dauergesinge unerträglich - insbesondere, da es oft vollkommen abgekoppelt vom Geschehen auf dem Rasen ist. Egal, was da gerade passiert - es wird eben getrommelt. Wer's mag - okay. Aber den Untergang des Fußballs würde es nicht bedeuten, wenn es diese Art von "Stimmung" nicht mehr gäbe.
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